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Datenschutz und Urheberrecht im pädagogischen Umfeld

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by

Roland Baumann

on 10 October 2012

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Transcript of Datenschutz und Urheberrecht im pädagogischen Umfeld

im pädagogischen Umfeld Datenschutz und
Urheberrecht Die Urheberrechtsdebatte Medienpädagogik Folie 2: Icon Fragezeichen: Custom Icon Design – free for non commercial use

Teile der Präsentation: Johannes Philipp, ALP Dillingen (unter Creative Commons)

Weitere Informationen: http://alp.dillingen.de/ref/mp Quellen (wenn nicht unmittelbar auf den Folien angegeben): „Analoge“ Kopien aus Schulbüchern und sonstigen für den Schulgebrauch hergestellten Werken im Rahmen der Kopierrichtlinien
Digitale Kopien aus Schulbüchern und sonstigen für den Schulgebrauch hergestellten Werken sind generell nur mit Genehmigung des Verlages zulässig. Kopieren und Vervielfältigen Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10
Personengruppen, die innerhalb der speichernden Stelle automatisiert nutzen und verarbeiten:

Von der Schulleitung beauftragter Administrator der Lernplattform, Lehrkräfte der Schule, Schülerinnen und Schü̈ler

Nur die jeweiligen Schülerinnen und Schü̈ler, die betreffende Lehrkraft und der Administrator dürfen Einsicht in das Datum der letzten Bearbeitung eines Kurses, die bearbeiteten Lektionen, die Fehler, die Fehlerzahl in den absolvierten Tests und die Korrekturanmerkungen haben. Nur der jeweilige Nutzer und der Administrator dürfen Einsicht in das Datum der Anmeldung, das Datum des ersten und des letzten Logins, die Summe der Logins, die Gesamtnutzungsdauer der Lernplattform und den in Anspruch genommenen Speicherplatz haben. Datenschutz Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10

Schülerdaten - Persönliche Daten:

Name, Namensbestandteile, Vorname(n), Schule, Klasse, E-Mail-Adresse im Rahmen der Lernplattform

Nutzungsbezogene Daten: Datum der Anmeldung, Benutzername, Datum des ersten Logins, Datum des letzten Logins, Summe der Logins, Gesamtnutzungsdauer der Lernplattform, in Anspruch genommener Speicherplatz, Mitgliedschaften im Rahmen der Lernplattform, Datum der letzten Bearbeitung eines Kurses, bearbeitete Lektionen, Fehler, Fehlerzahl in den absolvierten Tests, Korrekturanmerkungen, in der Lernplattform veröffentlichte Beiträge Datenschutz Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10

Schuldaten
Schulnummer, amtliche Bezeichnung der Schule (kurz/lang), Postleitzahl, Schulort, Straße

Lehrerdaten
Lehrerdaten werden grundsätzlich nur gespeichert, soweit die jeweiligen Lehrkräfte wirksam eingewilligt haben. Einer Einwilligung bedarf es nicht, soweit die Lernplattform auf Grund von Regelungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (z.B. Lehrpläne) verpflichtender Bestandteil des Unterrichts ist. In diesem Fall sind die Betroffenen vor dem Einsatz der Lernplattform über Art und Umfang der Datenverarbeitung umfassend durch die Schule zu informieren. Datenschutz





OStR Guido Wojaczek M.A., Clavius-Gymnasium Bamberg Datenschutz und Urheberrecht
im E-Learning-Bereich Haben Sie noch Fragen? Wie erkennt man „offensichtlich illegale“ Medien? Digitales Schulbuch Schulfunk und Schulfernsehsendungen (§47 UrhG) dürfen auf Bild- und Tonträger übertragen und im Unterricht vorgeführt werden. Die Aufnahmen müssen allerdings am Ende des Schuljahres gelöscht werden.
Öffentliche Reden (§ 48 UrhG), die bei öffentlichen Verhandlungen vor staatlichen, kommunalen oder kirchlichen Organen oder öffentlichen Veranstaltungen gehalten werden, dürfen aufgezeichnet, vervielfältigt und im Unterricht eingesetzt werden. Sie dürfen allerdings nicht in Form einer Sammlung herausgegeben werden, die überwiegend Reden desselben Urhebers enthält.
Nachrichten (§ 49 UrhG) aus Presse und Funk, die nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen wurden, dürfen aufgezeichnet, vervielfältigt und im Unterricht eingesetzt werden. Als Vorbehalt gilt die Nennung des Autors bzw. der Mitwirkenden z. B. am Ende des Textes oder als Textband am Ende des Filmes. Schulpriviliegien max. 12 % eines Werkes, bei Filmen max. 5 Minuten
kleinere Werke vollständig, d. h. im Detail:
Druckwerke mit max. 25 Seiten
Filme mit max. 5 Minuten Länge
Musikeditionen mit max. 6 Seiten
Musikstücke mit max. 5 Minuten Länge
alle Fotos, Bilder und Abbildungen
Die Werte gelten pro Klasse und Schuljahr. Kopieren und Vervielfältigen „Öffentlich“ Andere schulische Situationen? § 22/23 KunstUrhG (erstmals 1907)
Veröffentlichung von Bildnissen nur mit Einwilligung des Abgebildeten, bzw. dessen Angehörigen bis 10 Jahre nach dem Tod des Abgebildeten
Veröffentlichung ohne Einwilligung
Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte
Bilder mit Personen als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstlichen Örtlichkeit
Bildnisse von Versammlungen und Aufzügen, an den die abgebildeten Personen teilgenommen haben
Bildnisse, die nicht auf Bestellung gefertigt sind, sofern die Verbreitung einem höheren Interesse der Kunst dient Recht am eigenen Bild Notwendigkeit des lokalen Datenschutzbeauftragten
Einhaltung der Bestimmungen der Anlage 10
Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung
Datenschutzrichtlinie 95/46 EG
Facebook, Dropbox und Co.? Eigene Lösungen Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10

Regelfristen für die Löschung: Soweit die Speicherung der Daten einer Einwilligung bedarf (vgl. Nrn. 3.2, 3.3), werden die gespeicherten Daten der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler gelöscht, wenn die Betroffenen, bei Minderjährigen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Erziehungsberechtigten sowie bei Minderjährigen ab Vollendung des 14. Lebensjahres diese selbst oder die Erziehungsberechtigten die erteilte Einwilligung widerrufen. Das Datum der letzten Bearbeitung eines Kurses, die bearbeiteten Lektionen, die Fehler, die Fehlerzahl in den absolvierten Tests und die Korrekturanmerkungen werden jeweils spätestens am Ende des laufenden Schuljahres gelöscht.

Die sonstigen gespeicherten Daten der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler werden jeweils spätestens am Ende des Schuljahres gelöscht, in dem die Lehrkraft von der Schule abgegangen ist oder die Schülerin oder der Schüler ausgetreten ist. Datenschutz Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10

Schü̈lerdaten
Schü̈lerdaten werden grundsaätzlich nur gespeichert, soweit die Betroffenen bzw. bei Minderjaährigen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Erziehungsberechtigten sowie bei Minderjä̈hrigen ab Vollendung des 14. Lebensjahres diese selbst und die Erziehungsberechtigten wirksam eingewilligt haben. Einer Einwilligung bedarf es nicht, soweit die Lernplattform auf Grund von Regelungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (z.B. Lehrpläne) verpflichtender Bestandteil des Unterrichts ist. In diesem Fall sind die Betroffenen vor dem Einsatz der Lernplattform ü̈ber Art und Umfang der Datenverarbeitung umfassend durch die Schule zu informieren. Datenschutz Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG, Anlage 10

Lehrerdaten: Persönliche Daten
Name, Namensbestandteile, Vorname(n), Schule, Funktion, Amtsbezeichnung, Lehrbefähigung, E- Mail-Adresse im Rahmen der Lernplattform

Nutzungsbezogene Daten
Datum der Anmeldung, Benutzername, Datum des ersten Logins, Datum des letzten Logins, Summe der Logins, Gesamtnutzungsdauer der Lernplattform, in Anspruch genommener Speicherplatz, Mitgliedschaften im Rahmen der Lernplattform, in der Lernplattform veröffentlichte Beiträge Datenschutz Wie findet man „freie“ Materialien? Wie findet man „freie“ Materialien? Suchtext eingeben Klare Verhältnisse Wie erkennt man „offensichtlich illegale“ Medien? Quellenangabe
„Live“ zeigen geht fast immer
Keine Gesetzesverstöße im Inhalt
Keine Kopien „offensichtlich illegal hochgeladener“ Inhalte Voraussetzungen: Fast alles nutzbar. Medien aus dem Internet im Unterricht Wie gibt man die Quelle an? Quelle: Joseph W. Reiss – GNU GPL v2
http://www.gnu.org/graphics/reiss-gnuhead.html oder (besser) Quelle: Joseph W. Reiss – GNU GPL v2 Wie findet man „freie“ Materialien? Nach unten scrollen zu „Nutzungsrechte“ „Erweiterte Suche“ anwenden Quelle: http://dimland.blogspot.de/2010_09_01_archive.html Wie erkennt man „offensichtlich illegale“ Medien? Wie erkennt man „offensichtlich illegale“ Medien? Sonst: Fragen oder bezahlen Quellenangabe
„Live“ zeigen
Keine Gesetzesverstöße im Inhalt
Keine Kopien „offensichtlich illegal hochgeladener“ Inhalte Voraussetzungen: Nur nutzbar, wenn Rechte für
nicht-kommerzielle öffentliche
Nutzung vorhanden! Medien aus dem Internet in allen anderen Situationen „Nicht öffentlich“
(KMK) Feste Schülergruppe
(Klasse)
Verankert im
Stundenplan Unterricht? Einsatzformen von Medien in der Schule in anderen
Situationen im Unterricht gestalten,
bearbeiten präsentieren,
publizieren,
veröffentlichen kopieren, verteilen,
zur Verfügung stellen ansehen,
vorführen Wie findet man die Rechteangaben? Quelle: http://www.gnu.org/graphics/reiss-gnuhead.html Originale Herkunft? Freie Lizenz? Wie findet man die Rechteangaben? Originale Herkunft? Freie Lizenz? Website: http://prosario-2000.0catch.com/ Wie gibt man die Quelle an? Schrift muss lesbar sein. Platzierung: keine Vorschrift Information:
AGBs der Plattform Oft besser: Name/URL Trier, Rheinisches Landesmuseum: Römisches Weinschiff
Foto: Johannes Philipp/picasaweb Häufig ausreichend: Name/Plattform Absolutes Muss: Namensnennung Beispiel Musik: Nena – Leuchtturm Version 2002 Fließende Grenzen Beispiel Musik: Nena – Leuchtturm Version 2002 Fließende Grenzen Beispiel Musik: Nena – Leuchtturm Version 2002 Fließende Grenzen Ein Vorschlg, wie Sie Urheberrecht im
Unterricht thematisieren können: Rechtliche Grundlagen

Deutsche Regelung: Urheberrecht gilt bis 70 Jahre nach Ableben des Schöpfers
Abgetrennt davon: Verwerterrechte
Interesse der Vertreter, diese Frist zu verlängern.
Zweck des Urheberrechts: Schutz geistigen Eigentums bzw. Entlohnung des kreativen Schöpfers desselben für seine Arbeit Was ist eigentlich Urheberrecht? Die aktuelle Diskussion um illegale Downloads Allgemein
Die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte bringt Veränderungen mit sich, die eine Anpassung bestehender Gesetze und Vorstellungen erfordern. Insbesondere im Urheberrecht ist die Notwendigkeit solcher Veränderungen deutlich. Die Forderung nach einer Liberalisierung und Modernisierung der bestehenden Urheberrechtsgesetze gehört zu den Gründungsthemen der Piratenbewegung und stellt nach wie vor einen der Kernpunkte des Programms und der Identität der Piraten dar.

Die Piratenpartei achtet die individuelle Freiheit als hohes Gut und möchte den Konsumenten beziehungsweise die Allgemeinheit unmittelbar in die Verantwortung nehmen, auch in Zeiten der möglichen kostenlosen Vervielfältigung, Leistungen angemessen zu honorieren. Wir stehen gegen Bestrebungen, alle Nutzer von Tauschbörsen zu kriminalisieren und die individuelle Freiheit im Internet durch weitreichende Verbote und Überwachung zu beschneiden. Unser Ziel ist es, einen fairen Ausgleich zwischen Urhebern und Nutzern zu erreichen und somit die Schaffung von Kunst, Kultur und Wissenschaft auch in Zukunft zu fördern.

Urheber- und Verwertungsrechte
In Deutschland, anders als beispielsweise in den USA, wird zwischen dem Urheberpersönlichkeitsrecht und den Verwertungsrechten unterschieden. Erstere umfassen die persönlichen Rechte des Urhebers an seinem Werk, sie sind unveräußerlich. Die Verwertungsrechte sind hingegen handelbar. Der Urheber kann sie an einen Rechteverwerter (Verlag, Plattenlabel) in Teilen oder als Ganzes (in einem sogenannten Buyout-Vertrag) veräußern. Dazu gehören Vervielfältigungsrechte, Nutzungsrechte, Zweitverwertungsrechte und Ähnliches.

Die im Urheberrechtsgesetz festgeschriebenen Regelungen schränken die Rechte der Allgemeinheit an der Verwendung von Wissen und Informationen ein. Eine solche Einschränkung ist in gewissem Umfang gerechtfertigt, falls sie den Interessen der Urheber von Werken dient. Keinesfalls aber darf sie einseitig zugunsten wirtschaftlicher Interessen Dritter stattfinden. Die derzeitigen Regelungen führen trotz eines stetig wachsenden Kulturgütermarktes bisher noch selten dazu, dass die Urheber angemessen an den daraus entstehenden Einnahmen beteiligt werden. Daher setzen wir uns für eine Stärkung der Urheber gegenüber Rechteverwertern in Form eines Urhebervertragsrechtes ein.

Privatkopie und nichtkommerzielle Vervielfältigung
Für die Freigabe von nichtkommerziellen Vervielfältigungen sprechen aus unserer Sicht zwei gewichtige Argumente:

1. Der freie Zugang zu Wissen und Kultur ist entscheidend für die Entwicklung der Gesellschaft. Ihn aus rein wirtschaftlichen Überlegungen einzuschränken, ist gesellschaftlich nicht tragbar. Mit der Entwicklung immer neuer Technologien (vom Buchdruck zu Ton- und Videoaufnahme bis schließlich hin zur Digitalisierung und des Internets) wird die Verbreitung von Informationen fortwährend erleichtert. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung, die gefördert und nicht durch Gesetze verhindert werden darf.

2. Immer wieder aufkommende Vorschläge zu Maßnahmen wie Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren oder Sperrung von Internetanschlüssen ganzer Haushalte in Verbindung mit Urheberrechtsverletzungen zeigen, dass die restriktive Durchsetzung von Urheberrechten im nichtkommerziellen Bereich eine Überwachungsinfrastruktur im Internet, eine Einschränkung der Kommunikationsfreiheit und Eingriffe in die Privatsphäre der Bürger erfordern würde, die weder akzeptabel noch verhältnismäßig sind.

Zahlreiche Studien belegen berechtigte Zweifel an der von Wirtschaftsverbänden verbreiteten Vorstellung, den Kreativen würden durch Filesharing erhebliche Verluste entstehen. Einige Studien zeigen sogar das Gegenteil. Insbesondere werden immer wieder die positiven Effekte der freien Verfügbarkeit von Inhalten ausgeblendet und bestehende Vertriebs- und Geschäftsmodelle als einziger Maßstab genommen. Die großen Unternehmen der Branche widmen sich eher dem Kampf gegen eine freiere Verbreitung von Kulturgütern, statt die Weiterentwicklung zeitgemäßer Modelle voranzutreiben.

Insgesamt sehen wir keinerlei Beleg dafür, dass durch die Entkriminalisierung von Filesharing ein Einbruch in den kreativen Branchen stattfindet. Die Verbreitung von Tauschbörsen ist bereits jetzt so hoch, dass ein solcher Einbruch schon hätte stattfinden müssen, was jedoch ausgeblieben ist – im Gegenteil wächst der Kulturgütermarkt beständig, lediglich der Absatz unzeitgemäßer Medien, wie Musik-Kassetten und -CDs, wurde schwieriger.

Das Recht auf Privatkopie, das zwar formell im UrhG §53 gegeben ist und die Grundlage für die Erhebung von Abgaben auf Leermedien und Kopiergeräte darstellt, wird durch Kopierschutzmaßnahmen systematisch ausgehöhlt. Diese Maßnahmen greifen in die Rechte der Nutzer ein und führen zu einer eingeschränkten Benutzbarkeit alter Exemplare von Kulturgütern. Sie sind deshalb abzulehnen. Als erster Schritt muss die Umgehung dieser Maßnahmen seitens der Nutzer und die Bereitstellung von Software zu diesem Zweck wieder legalisiert werden.

Stärkung der Gemeinfreiheit
Gemeinfreie Werke bilden unseren gemeinsamen Kulturschatz und sind zu schützen, wie in dem 2010 von der Piratenpartei Deutschland unterzeichneten Public Domain Manifesto dargelegt. Bildung und Forschung haben einen besonderen Wert für die Gesellschaft, der über die kommerziellen Interessen der Urheber zu stellen ist, weshalb wir für eine Befreiung der Bildungseinrichtungen von Urheberrechtsabgaben durch Schranken für die Nutzung zu Bildungs- und Wissenschaftszwecken eintreten.

Freier Zugang zu staatlich finanzierten Werken
Besonders im wissenschaftlichen Bereich werden Werke meist in staatlich finanzierten Einrichtungen erstellt, aber in kommerziell vertriebenen Zeitschriften veröffentlicht, die nicht einmal Bildungseinrichtungen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Wird ein Werk durch den Staat – und somit die Gesellschaft – finanziert, so muss diese den durch Steuern bereits bezahlten freien Zugang dazu erhalten. Das trifft auch auf amtliche Werke zu, bei denen das Urheberrecht als Vorwand verwendet werden kann, um Transparenz zu verhindern sowie auf durch öffentliche Gelder geförderte Kunst. Was die Öffentlichkeit bezahlt, muss der Öffentlichkeit gehören.

Im Einzelnen fordern wir:

dass keine Überwachungs- oder Zensurtechnologien wie Vorratsdatenspeicherung, Kommunikationsüberwachung oder Internetsperren zur Rechtedurchsetzung eingesetzt werden,
die Verkürzung von gesetzlichen Schutzfristen, die in ihrer bisherigen Länge vor allem den Verwertern zugute kommen,
dass keine Beschränkungen durch Kopierschutzmaßnahmen oder gar Sperrungen von Internetanschlüssen erfolgen,
mehr Mitspracherechte für Urheber gegenüber den Rechteverwertern wie ein Zweitverwertungsrecht oder eine zeitliche Begrenzung von »Buy-Out«-Verträgen,
eine neue Schrankenregelung des Urheberrechts, die das freie, nichtkommerzielle Kopieren von kreativen Werken im Internet legalisiert,
eine zeitgemäße digitale Archivierung für Bibliotheken,
die Befreiung der Bildungseinrichtungen von Urheberrechtsabgaben,
den freien Zugang zu mit öffentlichen Geldern finanzierten Inhalten wie bspw. wissenschaftliche Arbeiten oder Medien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten,
die Legalisierung privater offener (WLAN-)Netzwerke durch die Abschaffung der Störerhaftung. Die Position der Piratenpartei Der ZündFunk zum "Abmahnwahnsinn" http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/gepraech-abmahnwahnsinn-fertig100.html Jugendmedienschutz - Peer-Education "Medienädagogische Basisarbeit" Projektentwicklung 12/2009 - 01/2010 Aufbau der Projektgruppe
und grundsätzliche konzeptionelle
Überlegungen; Profilfächer werden im laufenden Schuljahr zum ersten Mal abgehalten. 3/2010 - 06/2010 Ausbildung der ersten Tutoren
in Wochenendworkshops an den beteiligten Institutionen 07/2010 Durchführung der ersten Kampagne
mit 200 Beteiligten, interne Evaluation 10/2010 Abschlusssymposium der
Pilotphase in der Otto-Friedrich
Universität Bamberg 2/2011 Durchführung der zweiten
Kampagne mit 300 Beteiligten bis 2/2012 Kampagne drei und vier
mit insgesamt 300 Beteiligten ab 2/2012 Ausweitung des Programms über die Pilotschulen hinaus FRG Ebern Spessart-Gymnasium
Alzenau FKG Würzburg Frobenius-Gymnasium
Hammelburg Egbert-Gymnasium
Münsterschwarzach Jack-Steinberger-
Gymnasium
Bad Kissingen Mittelschule
Ebern Realschule
Arnstein Zum Einsatz von Lernplattformen StR Dr. Roland BaumannMedienpädagogisch-informationstechnischer Beraterfür die Gymnasien in Unterfranken
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