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Comic Prezi

Serielle Ästhetik im Comic
by

Samira Jakobs

on 9 July 2014

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Transcript of Comic Prezi

Wie der
Comic zur
Kunst wurde 3-Fach Einschätzung

a) wenig hilfreich, Comics als billig abzustempeln
b) Forschungsfokus: popkulturelle Praktiken und Dynamiken
c) reiches Forschungsfeld für viele Wissenschaften 3-Fach Kodierung
I – Interaktion von Bild und Schrift
II – Mediengeschichtlichkeit
III – Kulturelle Interdiskusivität „While the best of the now comics scholarship is exlectic, in approach and foci, it consistently returns to certain core themes: the history and genealogy of comics, the inner working of comics, the social significance of comics, ant the close scrutiny and evaluation of comics.“
Jeet Herr & Kent Worcester „Ziel dieser Publikation ist es, bestehende Forschungsansätze in der deutschen Comic-Forschung mit einer Reihe von literatur-, medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven zusammenzuführen und damit zur interdisziplinären Vernetzung des Feldes beizutragen“ 2002: „Eine Comicwissenschaft existiert nicht. Obwohl Comics als teil der Kultur des 20. Jahrhunderts zunehmend akzeptiert sind, wird ihnen keineswegs ein gleichberechtigter Platz neben Literatur, bildender Kunst oder sogar Film eingeräumt“
Ole Frahm comic, das ist ...


„ … gezeichnete Bildergeschichten, die in regelmäßigen Fortsetzungen in der Presse, in Zeitschriften und Zeitungen erscheinen …” (Brockhaus,)
„ … mit Texten gekoppelte Bildfortsetzungsgeschichten …” (Meyers Enzyklopädisches Lexikon)
„ … Comicstrips – alle Formen der erzählenden Bildfolge, gewöhnlich mit begleitenden Untertiteln oder Dialogen in Sprechblasen (Balloons) versehen …” (Enzyclopedia Americana, zit. nach Rainer Schwarz, in: Comics im Medienmarkt, in der Analyse, im Unterricht)
„ … Comics sind aneinander gereihte Einzelbilder, die durch die Reihung eine Zeitfolge (bestehend
aus Momentaufnahmen) entstehen läßt. Die Konstanz der Zeitfolge wird u. a. durch das Auftreten
derselben Person(en) in mehreren Einzelbildern gewährleistet. …” (Gaupp, Jürgens, Link, Schnurrer in „Phänomen Comics - transparent gemacht”)
„Comic/Comicstrip: (amerik. "drolliger Streifen”) der; mit Texten gekoppelte Bilderfortsetzungsgeschichte abenteuerlichen, grotesken oder utopischen Inhalts.” (Der Duden, Das Fremdwörterbuch)
„… Sequentielle Kunst …” (William Eisner in: Comics & sequential Art)
„… zu räumlichen Sequenzen angeordnete, bildliche oder andere Zeichen …” (Scott McCloud in: Comics richtig lesen) Vier Grundlegende Elemente:
1. Verschränkung Wort & Bild => Sprechblase
2. Panel- Sequenzen, getrennt durch Gutter
3. Serielles Medium
a) episodisch
b) wiederholende Grundhandlung
4. durch kulturelle Praktiken bestimmt Japanische Comics – die Manga „Otakus“ Fast jeder Japaner liest Manga
Man wird jedoch eher belächelt, wenn man zugibt, dass man ein reges Interesse daran hat
Exzessive Fans werden als „Otakus“ bezeichnet und sind meistens verpönt
Trotzdem stellen diese Fans eine wichtige Einnahmequelle für die Manga-Industrie dar Es gibt zu fast jedem Thema bestimmte Manga
Fantasy / Sci-Fi / Liebeskomödie etc.
Es gibt sie für jedes Alter
Sie werden auch als Lehrmethode eingesetzt
Ein großer Markt ist natürlich auch die Darstellung von Pornographie (außerhalb Japans meist „Hentai“ genannt) Behandelte Themen Akihabara ist ein Stadtteil Tokios, der sich (neben der Computer-Industrie) auf Anime- und Manga-Fans spezialisiert hat
Dort gibt es Geschäfte für Merchandise, Videospiele und außerdem so genannte „Maid-Cafés“, in der die Kellnerinnen in Dienstmädchen-Uniform herumlaufen Akihabara 1979 Die Themen und Zeichenstile verändern sich über die Jahrzehnte, um dem Publikum gerecht zu werden 1979 Manga in Japan Manga werden üblicherweise in einzelnen Kapiteln in Wochen- oder Monatsmagazinen abgedruckt
Diese sind auf billigem Papier gedruckt und werden meistens nach dem Lesen weggeworfen
Man liest sie z.B. auf dem
Weg zur Arbeit
Später werden dann
Sammelbände (Tankōbons)
herausgegeben
Diese kauft man sich und stellt
sie ins Regal, wie es auch in
Deutschland üblich ist Manga in Deutschland Mit Titeln wie „Sailor Moon“ oder „Dragon Ball“ stieg die Beliebtheit japanischer Comics in Europa
Es gab eine Art „Japan-Boom“ um 2000, der bis heute anhält
In fast jedem Buchhandel in Deutschland gibt es Manga zu kaufen
Anime laufen im deutschen Fernsehen
Das damit verbundene Cosplay (costume play) hat auch hierzulande viele Anhänger 1816 Im 18. Jahrhundert wurden dann Holzschnittdrucke hergestellt, die schon stark an die heutige Form erinnern (Toba-e)
Es wurde die am Häufigsten gelesene Literaturform Japans
Nach der Öffnung Japans (1853) verbesserte sich die Drucktechnik und man ließ sich vom Stil europäischer Karikaturen inspirieren
Um 1900 gab es dann den
ersten richtigen „Manga“ Um 1100 Geschichtliches Die ersten Vorformen der Manga gab es schon im 8. Jahrhundert
Es gab im Mittelalter Mönche, die einzelne Comic-Strip artige Bilder auf Schriftrollen malten
Im 16. und 17. Jahrhundert begann man damit, Holzschnitte herzustellen, die u.A. Alltagsszenen oder erotische Szenen zeigten
Diese erfreuten sich großer Beliebtheit Japanische Comics erobern die Welt
Man muss sie manchmal mit einer gewissen Vorsicht betrachten, da sich Werte und Ansichten in Japan von westlichen Werten unterscheiden
Viele Manga bedienen sich häufig an Klischees und Stereotypen, jedoch darf man das nicht verallgemeinern
Viele Storys gehen weit über das hinaus und behandeln sozialkritische Themen (Bsp.: Earth Girl Arjuna)
Die Themenbreite ist unglaublich breit gefächert Fazit  Mahō Shōjo Madoka Magica 2012 Sailor Moon 1992 - 1997 Im 2. Weltkrieg wurden Manga zur Propaganda genutzt
Nach dem Krieg wurde vor
allem Osamu Tezuka zum
Wegbereiter der japanischen
Comic-Kunst
2000 erkannte die japanische
Regierung Manga und Anime
als eigenständige Kunstform an
Heute sind sie ein fester Bestandteil japanischer Kultur Allgemeines Der Begriff „Manga“ steht in Japan generell für „Comic“
Außerhalb Japans steht er für Comics, die spezifisch aus Japan stammen oder sich an den Stil aus Japan anlehnen
Es gibt z.B. auch „deutsche Manga“ 2007 2002 1995 1986 Populärkulturelle Rezipierung Heute Prinz Eisenherz – Alterung „Wir erkennen in ihr ein Strukturprinzip des amerikanischen Comic insgesamt:
Die kreative Vermischung bildungskultureller und vernakulärer Einflüsse zu einem explizit kommerziellen, unbedingt fortsetzungsorientierten, in einem Wort:
populärkulturellen Produkt.“ Definition Comic-Ästhetik „It all started with a Mouse.“ -Walt Disney

Serielle Kunstfigur ohne literarischen Backround /
Erfindung Walt Disneys

Symbol/Emblem für die Walt Disney Company

Im Laufe der Jahre idealisiert:

a)moralisch
b)modisch
c) flexible Modifizierbarkeit in jeden historischen, literarischen Kontext

Passt sich stets der gegenwärtigen Ästhetik an

Ist fähig, sich selbst zu reflektieren, reproduzieren

Im Zuge der Retro-Kultur ist Mickey Mouse sogar in seinen älteren Versionen wieder „modern“

→ Beispiel für hybride Ästhetik Mickey Mouse – Ästhetik des Alters anlässlich des 107. Jahrestages von Little Nemos Ersterscheinung schuf Google am 15.Oktober 2012 einen kleinen interaktiven Cartoon im Stile Winsor McCays
Die Größe der Panels variieren, wie auch bei Winsor McCay
In jedem comic-strip begegnet Nemo einem Google-Buchstaben
Es erscheinen alte und neue Einflüsse (moderne Adaption) „Little Nemo in Slumberland“ The Yellow Kid


Autor: Richard Felton Outcault ( *1863 †1928 )

Ersterscheinung am 5. Mai 1895 in der New York World

etablierte sich als Gründerjahr des Comic (früher funny pages)

-erstmalige Einführung einer wiederkehrenden, seriellen Hauptfigur

-Publikum: Arbeiterschicht New York City (sozial und ethnisch heterogen, „die einfachen Leute“)

-Verschmelzung von Text und Bild (Nachthemd als Textfläche)

später: Sprechblasen, Entwicklung vom Comic-Strip zum Panel Der amerikanische Comic -Marvel Comics (Marvel Enterprises)
-Gründung: 1939 Martin Goodman (als Timeline Comics)
-Prägende Publizisten: Stan Lee /Jack Kirby
-Spiderman, Captain America, Hulk
-31. August 2009 Eigentum von Disney
( 4 Mrd. $ ) -DC (“Detective Comics“)
-Gründung: 1934 Malcom Wheeler Nicholson
-Superman, Batman, Green Lantern
-Grundlage/Orientierung für Marvel
-Seit 1969 Tochtergesellschaft von
Warner Bros. Superhelden-Comic (*1869 †1934)

Einer der beeindruckendsten Wegbereiter des Comic

Erfinder des Zeichentrickfilms

Bekannt durch „Little Nemo in Slumberland“ (ab 1905)

Seine Bildkompositionen können beschrieben werden...
...Fortsetzungsgeschichte
...Jugendstil-Elemente gepaart mit amerikanischer Freizeitreklame
...prae-surrealistisch
...beeindruckend (Farben, künstlerische Vorstellungskraft)
...hybride Ästhetik
...zeitgleich mit Sigmund Freuds Psychoanalyse entstanden/ ans menschliche Unterbewusstsein appellierend → führt in eine Fantasie-/(Alp)Traumwelt Winsor McCay
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