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Besitzstrukturen in der Landwirtschaft Lateinamerikas

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Birte Riemenschneider

on 17 May 2013

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Transcript of Besitzstrukturen in der Landwirtschaft Lateinamerikas

Besitzstrukturen in der Landwirtschaft Lateinamerikas Allgemein
Hazienda
Großgrundbesitzer
Latifundien
Plantagen
Kleingrundbesitzer
Minifundien
Probleme
Agrarreformen
Quellen Gliederung zweigeteiltes Agrarsystem in Klein- und Großbetriebe
Besitzstrukturen sind ein koloniales Erbe
es gibt kleine, mittelgroße und große Betriebe Allgemein wirtschaftliches und soziales Gebilde
schließt mehrere Bodennutzungssysteme und Arbeitsorganisationsformen ein und verbinden sie miteinander
Boden als Objekt von Ansehen, Macht und Spekulation für den Besitzer (Haziendero)
eine soziale Einheit, die das Leben der Mitglieder bestimmt
übernimmt die Krankenversorgen, Schulen, Kaufläden und Altenunterstützung, aber auf niedrigem Niveau Hazienda Großssgrundbesitzer hohe Anzahl von Betrieben, aber niedriger Ertrag
größter Teil der Landbevölkerung
Besitzer müssen oft zusätzlich als Landarbeiter auf Haziendas oder Plantagen arbeiten
den Landwirten fehlt es an Kapital und Know-how um produktiver und lukrativer zu wirtschaften
geraten durch Zahlungsunfähigkeit in starke Abhängigkeit zu den Großgrundbesitzern Kleingrundbesitzer soziale Spannungen wegen ungleicher und ungerechter Landbsitzverhältnisse
Land Grabbing
meist ausländische Investoren kaufen Landflächen für Agrar- und Bergbauprojekte auf
Bedürfnisse und Rechte der ehemaligen Besitzer (Kleinbauern) werden häufig nicht berücksichtigt
Landmangel der Kleinbewirtschafter
weitere Verkleinerungen durch Realerbteilung
teilweise illegale Bewirtschaftung Probleme Agrarreformen Agrarreformen Quellen Minifundien Plantagen Latifundien sind nur geringfügig vertreten, besitzen aber die großen Landflächen
Ursprung in der Kolonialzeit landwirtschaftliche Großbetriebe
nach römischen Vorbild
Besitz wird vom Grundeigentümer an Kleinpächter verteilt
die Eigentümer leben von den festen Pachtzinsen
Größe: ab 100 ha - über 1 Million ha
landwirtschaftliche Großbetriebe
spezialisieren sich auf die Erzeugung von einem Produkt (Monokultur)
oft mit Einrichtungen zur Verarbeitung des Produkts
Produkte sind für den Export bestimmt landwirtschftliche Klein- und Kleinstbetriebe
Subsistenzwirtschaft
wird oft an verarmte Bevölkerungsteile vergeben, um Landbesitzverhältnisse auszugleichen
Größe: 2 - 10 ha
durchschnittliche Größe: 2 ha in den 1930er-Jahren erste Agrarreform in Lateinamerika
Überführung in kollektiven oder privaten Besitz
häufig nur begrenzte Dauer und Wirkung Motive zur Neuverteilung des Besitzes
gerechte Verteilung des Landbesitzes
Zusammenlegung von Streubesitz und Aufhebung von Besitzzersplitterung
bessere Bodennutzung
Klärung der Eigentumsverhältnisse
Produktivitätsverbesserung
Bekämpfung von Armut, Hunger und gesellschaftlichen Disparitäten GIRNDT, T. u.a.: Diercke Spezial: Raummodul Lateinamerika. Braunschweig: Westermann Verlag, 2012.
KREUS, A. u.a.: Terra: Lateinamerika. 1. Aufl. Stuttgart: Ernst Klett Verlag, 2012.
http://de.wikipedia.org/wiki/Latifundium (4.5.2013)
http://de.wikipedia.org/wiki/Minifundium (4.5.2013)
http://de.wikipedia.org/wiki/Plantage (4.5.2013) von Maike und Birte
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