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Kommunikations

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by

Sarah Karrer

on 9 May 2014

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Transcript of Kommunikations

Gliederung
3 Fazit & Empfehlungen für die Praxis
1.2 Was ist Kommunikation?
Kommunikationsqudarat
von Schulz von Thun
Schlüsselkompetenzen I Vagedes-Baus
SS 2014 I Sarah Karrer & Hannes Hagel
1 Einleitung & Theoretische Grundlagen
1.1 Schulz von Thun
1.2 Was ist Kommunikation?
1.3 Nachrichtentechnisches Kommunikationsmodell

2 Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht
2.2 Konfliktpotential (Beispiele)
2.3 Analyse: "Das Ei" von Loriot
2.2 Konfliktpotential (Beispiele)
2.3 Analyse: "Das Ei" von Loriot
1.1 Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun

bedeutender deutscher Psychologe und Kommunikationswissenschaftler
1.3 Nachrichtentechnisches Kommunikationsmodell
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht - Sachinhalt
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht - Selbstoffenbarung
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht - Beziehung
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht - Appell
In jeder Äußerung gibt der Sender auch einen Teil von sich preis. Der Empfänger erfährt, ohne dass es der Sender immer möchte, wie er sich fühlt, was in ihm vorgeht, welche Anschauungen er hat und um welche Persönlichkeit es sich handelt.
Die Einflussnahme auf den Empfänger geschieht auf der Appellseite.
-->Wenn jemand ein Wort ergreift, möchte er i.d.R. etwas erreichen!
(Wunsch, Appell, Ratschlag oder Handlungsanweisung)


1981 - 1998: Veröffentlichung der Trilogie "Miteinander Reden"
1986: Gründung des „Arbeitskreis Kommunikation und Klärungshilfe“
(Netzwerk freiberuflicher Psychologen)
2006: Gründung des „Schulz von Thun-Instituts für Kommunikation“
2012: Verleihung der Ehrendoktorwürde
(Dr. hc. Oec.) der Universität St. Gallen
Begriff "Kommunikation"
"communiare"
Teilen
Mitteilen
Teilhaben
Kommunikation
Soziale Handlung
Ziel = Austausch von Informationen
Blaa
Bla
verbal
paraverbal
nonverbal
Drei Ausdruckskanäle
Sender-Empfänger-Modell von Shannon u. Weaver 1949.
2. Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun
Nachricht
Sender
Empfänger
Sachinhalt
Selbstoffenbarung
Appell
Beziehung
Exkurs: Organon-Modell von Karl Bühler 1934
Organon = Sprache als Organ oder Werkzeug,
mit dem man anderen etwas mitteilen kann.
3 Sprachfunktionen:
1. Symbolfunktion
2. Symptomfunktion
3. Signalfunktion
Missverständnisse entstehen, wenn der Hörer andere Aspekte für wichtig hält als das vom Sender gemeint war.
Beispiel: Die Mutter fragt die vorbeikommende Tochter "Wo kommst du denn her?"
Sachinhalt: Du bist doch eigentlich woanders.

Appell: Ich möchte mit dir ins Gespräch kommen.
Beziehung: Es interessiert mich, was du tust.
Selbstoffenbarung: Ich habe dich noch nicht erwartet.
Das was ich sage
Das was ich meine
Beispiel: Die Mutter fragt die vorbeikommende Tochter "Wo kommst du denn her?"
Mutter: Du bist doch eigentlich woanders.

Mutter: Ich möchte mit dir ins Gespräch kommen.
Mutter: Es interessiert mich, was du tust.
Mutter: Ich habe dich noch nicht erwartet.
Tochter: Du bist eigentlich woanders.
Tochter: Gestehe wo du warst!
Tochter: Sie kann mich kontrollieren.
Tochter: Mutter traut mir nicht.
Teufelskreis
2.3 Analyse: "Das Ei" von Loriot
2.3 Analyse: "Das Ei" von Loriot
3. Fazit & Empfehlungen für die Praxis
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Quellenverzeichnis
Boneberg, Iris: Kommunikation, in: Steiger, Thomas M. / Lippmann, Eric (Hrsg.): Handbuch - Angewandte Psychologie für Führungskräfte, 3. Auflage, Heidelberg 2008.

Büttner, Claudia / Quindel, Ralf: Gesprächsführung und Beratung, 2. Auflage, Heidelberg 2013.

Rankel, Roger: Miteinander reden – gewusst wie, in: Rankel, Roger (Hrsg.): Das OSKAR-Prinzip – Die besten Gewinnerstrategien für Ihren Erfolg, Wiebaden 2004.

Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden: 1 – Störungen und Klärungen – Allgemeine Psychologie der Kommunikation, 2010.

Schulz von Thun, Friedemann: Wie kommunizieren wir richtig. Abruf von: http://www.schulz-von-thun.de/files/wie.pdf,(1999), [29.04.2014].

Schulz von Thun, Friedemann: Die Anatomie einer Nachricht und die Bedeutung für die Pflege, in: Matolycz, Esther (Hrsg.): Kommunikation in der Pflege, Wien 2009.

Er zieht sich zurück
Sie nörgelt
Weil er immer weggeht, schimpfe ich.
Ich ziehe mich zurück, weil sie immer nörgelt.
Die Hauptbotschaft wird oft implizit gesendet.
Worüber ich informiere - "Es ist ..."
Was ich von mir selbst kundgebe - "Ich bin ..."
Was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen - "Du bist; wir sind ..."
Wozu ich dich veranlassen möchte - "Ich möchte, dass du ..."
Sender muss die Sachverhalte klar und verständlich ausdrücken
Der Empfänger kann entsprechend der drei Kriterien reagieren.

Was ist das für einer?
Wie ist er gestimmt?
Was ist mit ihm?

Der Empfänger fühlt sich wertgeschätzt oder abgelehnt, missachtet oder geachtet, respektiert oder gedemütigt
*6. August 1944 in Soltau

Quellenverzeichnis
Schulz von Thun, Friedemann / Ruppel, Johannes / Stratmann, Roswitha: Miteinander reden – Kommunikationspsychologie für Führungskräfte, 2003.

Schulz von Thun - Institut für Kommunikation (Hrsg.): Lebenslauf Prof. Schulz von Thun. Abruf von: http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=22,(2014), [30.04.2014].

Schulz von Thun - Institut für Kommunikation (Hrsg.): Video - Prof. Schulz von Thun im Interview. Abruf von http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=150,(2009), [30.04.2014].

St. Pierre, Michael / Hofinger, Gesine / Buerschaper, Cornelius: Notfallmanagement, 2. Auflage, Heidelberg 2011.

Youtube.com: Video -Loriot - Das Frühstücksei. Abruf von https://www.youtube.com/watch?v=bBQTBDQcfik,(2010), [29.04.2014].

Botschaften können
explizit ("ausdrücklich formuliert") oder

implizit ("versteckt formuliert") gesendet werden
Überein-stimmung
Verbaler Ausdruck
Nonverbaler
Ausdruck
Paraverbaler
Ausdruck
Kongruenz
Hermann: "Ich hätte nur gern ein weiches Ei und nicht ein zufällig weiches Ei! Es ist mir egal, wie lange es kocht!"


Berta: "Aha! Das ist Dir egal. Es ist Dir also egal, ob ich viereinhalb Minuten in der Küche schufte!"
Wahr oder unwahr
Relevant oder irrelevant
Hinlänglich oder unzureichend
Auf der Sachebene des Gesprächs steht die Sachinformation im Vordergrund --> Daten, Fakten & Sachverhalte!
Kriterien:

Was soll ich jetzt (nicht) machen, denken oder fühlen?
Jeder Äußerung beinhaltet einen Hinweis auf die Art der Beziehung, worauf der Empfänger häufig sehr sensibel reagiert. Das birgt die Gefahr von Missverständnissen.
3. Fazit & Empfehlungen für die Praxis
Vernachlässigung der psychologischen Komponente
"Villeicht stimmt mit deinem Gefühl etwas nicht ?"
Kennzeichen eines guten Kommunikationsstils in kritischen Situationen
Kongruent kommunizieren
Gleiche Aspekte einer Botschaft selektieren
Metakommunikation:
"Kommunikation über die Kommunikation"
Jede Nachricht hat vier Aspekte und besteht aus mehreren Botschaften (implizit & explizit).
Wird auf einer anderen Ebene empfangen als gesendet, kann es zu Missverständnissen kommen.
Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun ist sehr praxistauglich.
Perspektivenwechsel bei Kommunikationsproblemen hilfreich!
Sachinhalt
Selbstoffenbarung
Appell
+ Beziehung
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