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Buchführung

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by

Ano nym

on 21 October 2014

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Transcript of Buchführung

1. Benutze einen Kontenrahmen
Buchen wird ganz einfach, wenn man einen Kontenrahmen benutzt.
3. Welche Konten werden angesprochen?
Um nun aus einem Geschäftsfall einen Buchungssatz bilden zu können, müssen wir herausfinden, welche Konten angesprochen werden. Das erläutere ich anhand eines Beispieles.
2. Soll an Haben
Die Grundregel bei einem Buchungssatz lautet:
Soll an Haben
Buchführung
Schritt für Schritt Anleitung zum einfachen Verständnis.
Was für Arten von Konten sind sie?
Jetzt müssen wir herausfinden, welcher Kontenart die angesprochenen Konten angehören. Dabei hilft uns wieder der Kontenplan.
Auf welche Seiten kommen die Konten?
Auf welche Seite kommen nun die Konten? Am besten lässt sich das anhand des Beispiels erklären.
Fazit
Nach diesem Schema lässt sich jeder Geschäftsfall in einen Buchungssatz umwandeln. Und auch andersherum lässt sich jeder Buchungssatz in einen Geschäftsfall umschreiben.
http://www.iwk-svk-dresden.de/Demo/BuF_2013/PDF/Industriekontenrahmen2011.pdf
Wenn man den Kontenplan zur Hand nimmt (Download auf Seite: siehe unten), fällt einem auf, dass es vier verschiedene Arten von Konten gibt.
Soll mehr
Haben weniger
Dabei ist zu beachten:
Aktive Bestandskonten und Aufwandskonten werden im:
Passive Bestandskonten und Ertragskonten werden im:
Soll weniger
Haben mehr
Das bedeutet, dass "links" von dem "an" das Konto steht, welches im Soll gebucht wird und "rechts" das Konto, dass im Haben gebucht wird.
Ein Buchungssatz sieht dann also so aus:
0700 Maschinen an 2800 Bank 50.000,00€
Beispiel
Wir kaufen Maschinen im Wert von 50.000,00 € per Banküberweisung.
Dem Geschäftsfall können wir entnehmen, dass wir das Konto "Maschinen" und das Konto "Bank" brauchen. Wenn das nicht von Anfang an ersichtlich ist, hilft uns der Kontenplan. Er beinhaltet alle Konten, die bei einem Geschäftsfall erwähnt werden können.
Im Beispiel
Laut Kontenplan ist das Konto Maschinen (0700) ein aktives Bestandskonto, das Konto Bank (2800) ist ebenfalls ein aktives Bestandskonto.
Wir kaufen Maschinen im Wert von 50.000,00 € per Banküberweisung.
Beispiel
Wir kaufen Maschinen im Wert von 50.000,00 € per Banküberweisung.
Da wir etwas per Banküberweisung bezahlen, ist es logisch, dass unser Bankkonto weniger wird. Da Bank ein aktives Bestandskonto ist, wird es im Haben weniger. Im Konto Maschinen hingegen, haben wir eine Zunahme (wir kaufen eine Maschine). Da dies ein aktives Bestandskonto ist, wird es im Soll mehr. Somit lautet der Buchungssatz:
0700 Maschinen an 2800 Bank 50.000,00€
Ein kleiner Tipp:
Sobald man von einen der Konten in dem Geschäftsfall weiß, auf welche Seite es gehört, kann man automatisch das andere Konto auf die andere Seite schreiben. Meistens ist es am einfachsten dem Konto "Bank", "Kasse", "Verbindlichkeiten" oder "Forderungen" eine Seite zuzuorden. Das Gegenkonto muss letztendlich nur noch auf die andere Seite geschrieben werden.
Hier noch ein paar Bemerkungen
Verbindlichkeiten
Das Konto "Verbindlichkeiten" wird hergenommen, wenn wir etwas kaufen, ohne den Betrag gleich zu bezahlen. Schlagwörter dafür sind "auf Ziel" oder "Eingangsrechnung". Das Konto ist ein passives Bestandskonto und wird somit im Haben mehr. Wenn wir also etwas "auf Ziel" kaufen, bedeutet das immer, dass "Verbindlichkeiten" im Haben steht (Unsere Verbindlichkeiten gegenüber jemandem nehmen zu).
Forderungen
Forderungen sind genau das Gegenteil zu Verbindlichkeiten. Schlagwörter dafür sind "auf Ziel" und "Ausgangsrechnung". Der Kunde kauft in dem Fall etwas bei uns ein, ohne gleich dafür zu bezahlen. Das Konto "Forderungen" ist ein aktives Bestandskonto und wird im Soll mehr. Somit steht es im Verkaufsbuchungssatz immer auf der Soll Seite (unsere Forderungen gegenüber einen Kunden werden mehr).
Wenn wir nun den Betrag zahlen, muss das Konto "Verbindlichkeiten" wieder 0 werden. Dafür müssen wir es auf die andere Seite, also auf die Soll-Seite schreiben (Passive Bestandskonten werden im Soll weniger). Auf der Haben-Seite haben wir nun entweder das Konto "Bank" oder das Konto "Kasse". Da wir Geld "verlieren", wird das Konto Bank oder Kasse weniger (Aktive Bestandskonten werden im Haben weniger).
Wenn der Kunde nun bezahlt, muss das Konto "Forderungen" wieder 0 werden (wir haben keine Forderungen gegenüber dem Kunden mehr). Dafür müssen wir es auf die andere Seite, als auf die Haben-Seite schreiben (Aktive Bestandskonten werden im Haben weniger). Auf der Soll-Seite haben wir nun entweder das Konto "Bank" oder das Konto "Kasse". Da wir Geld bekommen, wird das Konto Bank oder Kasse mehr (Aktive Bestandskonten werden im Soll mehr).
Diese Buchungssätze sind vereinfacht dargestellt. In vollständigen Buchungen, wird die Steuer berücksichtigt. Um das Ganze allerdings zu verinnerlichen, würde ich erst mal ein paar Buchungssätze ohne Steuer machen. Die Umkehraufgabe, aus einem Buchungssatz einen Geschäftsfall zu machen, ist ebenfalls eine gute Übung. Wer bereit ist für den nächsten Schritt, drücke bitte die Leertaste.
Die Steuern
Steuern erweitern unseren Buchungssatz. Anstatt auf jeder Seite nur ein Konto stehen zu haben, haben wir nun auf einer Seite zwei Konten. Das "Steuer-Konto" kommt dazu. Dabei ist lediglich zu beachten, ob wir etwas ein- oder verkaufen...
Beim Einkauf
Beim Einkauf haben wir eine Vorsteuer. Wer auf seinen Kontenplan schaut, findet das Konto bei den aktiven Bestandskonten (2600 Vorsteuer). Damit wissen wir, dass es im Soll mehr und im Haben weniger wird. Somit steht es bei einem Einkaufsbuchungssatz immer im Soll (wir zahlen Steuern auf ein Produkt, unser Konto "Vorsteuer" wird also mehr).
Beispiel
Wir kaufen Rohstoffe per Banküberweisung im Wert von 119,00 € (inkl. MwSt).
Das Konto "Bank" ist ein aktives Bestandskonto und wird somit im Haben weniger. Dementsprechen muss das Konto "Aufwendungen für Rohstoffe" auf die andere Seite. Zur Überprüfung: 6000 Rohstoffe ist ein Aufwandskonto. Es wird im Soll mehr und im Haben weniger. Unser Aufwand für die Rohstoffe wird mehr, also muss das Konto im Soll stehen. Die Überprüfung zeigt, unser Buchungssatz ist korrekt. Jetzt müssen allerdings noch die Steuern bezahlt werden.
Da wir die Steuern zahlen müssen, gehen von unserem Bankkonto die vollen 119,00 € weg. Die Rohstoffe sind aber nur 100,00 € wert. Der Buchungssatz müsste also so aussehen:
6000 Rohstoffe 100,00€ an 2800 119,00 €
Das ist allerdings nicht korrekt. Die Soll- und die Haben-Seite muss gleich groß sein. Demnach fehlen auf der Soll-Seit noch 19,00 €. Das sind unsere Steuern, die wir noch zahlen müssen. Der Buchungssatz lautet also:
6000 Rohstoffe 100,00 € an 2800 Bank 119,00 €
2600 Vorsteuer 19,00 €
Beim Verkauf
Beim Verkauf zahlt der Kunde Umsatzsteuer. Wer auf seinen Kontenplan schaut, findet das Konto bei den passiven Bestandskonten (4800 Umsatzsteuer). Es wird demnach im Haben mehr und im Soll weniger. Bei einem Verkaufsbuchungssatz steht es immer im Haben.
Beispiel
Verkauf von Erzeugnissen im Wert von 100.000,00 € netto. Der Kunde zahlt per Banküberweisung.
Laut diesem Buchungssatz bekommen wir Geld auf unser Bankkonto gutgeschrieben. Demnach steht das Konto "Bank" auf der Soll-Seite (aktive Bestandskonten werden im Soll mehr). Das Gegenkonto "5000 Umsatzerlöse für eigene Erzeugnisse" steht demnach auf der Haben-Seite. Zur Überprüfung: Das Konto "5000 Umsatzerlöse für eigene Fertigerzeugnisse" ist ein Ertragskonto und wird somit im Haben mehr und im Soll weniger. Unsere Erlöse werden mehr, also muss es auf die Haben-Seite. Der Buchungssatz ist demnach korrekt. Der Kunde zahlt samt Steuern 119.000,00 € auf unser Bankkonto ein. Unserer Erzeugnisse sind aber nur 100.000,00 € wert. Der Buchungssatz lautet also bisher:
2800 Bank 119.000,00 € an 5000 UEFE 100.000,00 €
Da Soll und Haben allerdings gleich groß sein muss, fehlen im Haben noch 19.000,00 €. Das sind die Steuern. Der Buchungssatz lautet also:
2800 Bank 119.000,00 € an 5000 UEFE 100.000,00 €
4800 UST 19.000,00 €
Fazit
Tendenziell kann man sagen:
Beim Einkauf benutzen wir die Vorsteuer. Sie steht auf der Soll-Seite.
Beim Verkauf benutzen wir die Umsatzsteuer. Sie steht auf der Haben-Seite.
Einschub Prozentrechnen
Ich gehe tendenziell davon aus, dass hier jeder die Prozentrechnung beherrscht. Falls das nicht der Fall sein sollte, empfehle ich dringend, diese Lücke zu schließen. Damit aber jeder die Aufgaben lösen kann, erkläre ich kurz, wie man die Steuer berechnet.
Berechnung der Steuer
Die Steuer beträgt hier in Deutschland 19% des Warenwertes. Der ermäßigte Steuersatz beträgt 7% des Warenwertes und gilt z.B. für Taxifahrten oder Fachzeitschriften. Meistens ist der Steuersatz allerdings in der Aufgabe vorgegeben. Grundsätzlich gehen wir von 19% aus. Der Nettobetrag ist der Betrag ohne Steuer. Der Bruttobetrag ist der Betrag mit Steuer.
Netto 750.000,00 €
Steuer (750.000,00 €*19/100) oder (750.000,00 €*0,19) = 142.500,00 €
Brutto 892.500,00 €
Brutto 892.500,00 €
Steuer (892.500,00 €*19/119) = 142.500,00 €
Netto 750.000,00 €
Brutto 892.500,00 €
Netto (892.500,00 €*100/119) oder (892.500,00 €/1,19) = 750.000,00 €
Netto 750.000,00 €
Brutto (750.000,00 €*119/100) oder (750.000,00 €*1,19) = 892.500,00 €
Verkauf
Verkaufsbuchungssätze lassen sich mit dem selben Schema lösen. Hier verwenden wir das Konto 5000 Umsatzerlöse für eigene Fertigerzeugnisse. Dises Konto ist ein Ertragskonto und steht bei Verkaufsbuchungssätzen immer auf der Haben-Seite (Ertragskonten werden im Haben mehr und im Soll weniger, Unsere Erlöse werden mehr). Auf der Soll-Seite steht dann je nachdem das Konto "Kasse", "Bank", oder "Forderungen".
Fortsetzung folgt...
Nach ein wenig Übung funktioniere Einkaufs- und Verkaufsbuchungssätze meist ohne Nachzudenken. Natürlich ist das noch nicht alles. Es gibt noch viel mehr Buchungen, die wir uns noch anschauen müssen. Für den Anfang sollte das allerdings erst mal reichen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Buchungssatz aufzuschreiben. Die offizielle Schreibweise beinhaltet nur die Kontennummern. Manche schreiben die Konten ausgeschrieben hin. Wieder andere nennen die Kontonummer und schreiben das Konto als Abkürzung dahinter. Wie ihr das macht, ist euch selbst überlassen. Allerdings sollten Abkürzungen allgemeingültig sein. Manchmal gibt der Lehrer/Professor auch vor, wie Buchungssätze hingeschrieben werden sollen.
(Die Kontonummer ist die Nummer, die im Kontenplan vor dem Konto steht (z.B. 2800 Bank)).
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