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Österreich von 1933 bis zum 2. Weltkrieg

Geschichte
by

Michell Mader

on 23 January 2013

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Transcript of Österreich von 1933 bis zum 2. Weltkrieg

1933 1939 1934 Ausschaltung des Parlaments 4. März 1933:
Abstimmung des Parlaments wegen Eisenbahnerstreik
Ergebnis: Regierung mit 80:81 in der Minderheit
3 Nationalratspräsidenten legen Amt nieder
15. März 1933:
Nationalrat soll einberufen werden
Abgeordneten werden von Polizei am Betreten des Parlaments gehindert
Miklas (Bundespräsident) ordnet keine Neuwahlen an
12. März 1933 und Folgende:
Regierung erlässt eine Reihe von Verordnungen
Ausschaltung des Verfassungsgerichtshofes
Schutzbund wird verboten
Heimwehr = "Notpolizei" Österreich 1933 - 1939 Ausschaltung der Sozialdemokratie 11. September 1933:
1. Generalappell der Vaterländischen Front am Wiener Trabrennplatz
Dollfuß hielt Rede
nächster Schritt:
Ausschaltung der Parteien
kommunistische und nationalsozialistische Partei wurden schon im Mai bzw. Juni verboten
SDAP sollte schrittweise und systematisch ausgeschaltet werden
Strategie der Regierung: "Glied für Glied zum Krüpel schlagen"
nach Parlamentsausschltung erfolgte:
Verbot der Maifeier
Demonstrationsverbot
Schwächung der Position der Sozialdemokratie in verschiedenen Einrichtungen
Finanzielle Rekonstruktion für Wien Engelbert Dollfuß * 4. 10. 1892 in Texing, NÖ
1904 - 1913 Priesterseminar
Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Wien
1914 - 1918 Kriegsdienst als Freiwilliger
Fortsetzung der Studiums
1927 Direktor der NÖ Landwirtschaftskammer
1930 Präsident der ÖBB
1931 Bundesminister für Landwirtschaft und Forsten
1932 Bundeskanzler
1933 entmachtet den Nationalrat, suspendirt die parlamentarische Verfassung und verbietet die KPÖ und die NSDAP
1934 verbietet die SDAPÖ, verkündet neue Verfassung
+ 25. 7. 1934 in Wien Verbot des Republikanischen Schutzbundes erster großer Schritt zur Ausschaltung der SDAP
Ziel der Regierung: nur punktuelle Waffensuchen um Schutzbundeinheiten zu entwaffnen ohne Gesamtaufstand hervorzurufen
etappenweise wurden Schutzbundführer verhaftet
"Glied für Glied zum Krüpel schlagen"
12. Februar 1934 Abschluss der Strategie 12. Februar 1934 Linzer Parteiheim der Sozialdemokraten nach Waffen durchsucht
Folge: Aufstände in großen Industriezentren (z.B. Wien, Steyr,..)
Bundesheer und Polizei kämpften mit Heimwehren gegen Schutzbund
Generalstreik der Sozialdemokraten misslang
15. Februar 1934 war Bürgerkrieg in Österreich zu Ende
SDAP wollte nicht kläglich und kampflos untergehen
Partei sollte Handlungsspielraum geschaffen werden
311 Tote und 800 Verwundete
1. Mai 1934 austrofaschistische Verfassung > offizieller Bruch mit domokratischer Entwicklung Verfassung 1934 30. April 1934 trat Nationaltrat zum letzten Mal zusammen
Oppositionsparteien ausgeschlossen
1. Mai 1934 wird neue Verfassung verkündet
"Republik Österreich" zu "Bundesstaat Österreich"
Aufbau einer autoritär-hierarchischen Herrschaftorganisation
Besondere Machtstellung des Bundeskanzlers
große Machtbefugnisse der Bundesregierung
Aufbau der "Vaterländischen Front"
Uneingeschränkte Stellung des Führers
Neuordnung der Gesellschaft nach Berufsständen
7 Stände sollten entstehen "Ständestaat" Verfassung baute auf Sozial-Enzyklika von Papst Pius XI. auf
Berufsstand = gemeinsame Organisierung in Interessensvertretung
Gegensatz zum "Klassenkampf"
nur 2 Stände geschaffen:
öffentliche Dienst
Land- und Forstwirtschaft Anhaltelager 21. 9. 1933 übernahm Dollfuß Innenressort
ließ "sicherheitsgefährliche Personen" verhaften und zur "Verhaltung in einen bestimmten Ort" bringen
kurz zuvor errichtete Hitler KZ in Oranienburg und Dachau
Okt. 1933 wurden in Wöllersdorf und Kaisersteinbruch politische Anhaltelager errichtet
Nationalsozialisten, Kommunisten und Sozialdemokraten engesperrt
Behandlung der Häftlige besser als in KZ Beseitigung des Demokratiebewusstseins 25. Juli 1934 wird Dollfuß von Nationalsozialisten ermordet
Dr. Kurt Schuschnigg wurde Nachfolger
autoritäre Kurs fortgesetz:
Justiz diente als verlängerter Arm der Regierung
Polizei und Militär wurden aufgewertet
katholische Kirche hatte großen Einfluss
Nachwuchs wurde zu "Vaterlandstreue und Gehorsam erzogen
Christlich-soziale Partei wollte Demokratiebewusstsein verdrängen, aus
Schulen
Medien
Erziehung
Umgang mit Opposition und Gewerkschaften
österreichische Gesellschaft konnte sich auf Diktatur vorbereiten Dr. Kurt Schuschnigg * 14 Dezember 1897 in Südtirol
Jurist und Politiker
1927 - 1934 Gründung "Ostmärkische Sturmscharen"
1932 Justizminister
1933 - 1934 Unterreichtssminister
1934 Bundeskanzler nach Dollfuß
1936 Bundesführer der Vaterländischen Front
1938 Rücktritt unter Druck der Nazis
1939 - 1945 Inhaftierung
nach dem Krieg Auswanderung nach USA
1948 Professor für Staatsrecht an der UNI in St. Lois (USA)
1963 Rückkehr nach Österreich
+ 1977 in Tirol Weg zum Anschluss Österreich arbeitete eng mit Italien und Ungarn zusammen
Italien übernahm Schutzfunktion gegen Nazis
Oktober 1935 wurde Italien international isoliert und abhängig von Deutschland
Folge: Österreich nähert sich an Deutschland an
ab 1936 erhielt Opposition mehr Spielraum
Nazis unterwandern Staatsapparat Juli Abkommen 1936 Abkommen mit deutschem Reich
Hitler muss österreichische Unabhängigkeit akzeptieren
Hitler muss ofiziell Einfluss auf den österreichischen NS aufgeben
Schuschnigg muss sich zu "deutscher Politik" verpflichten
Schuschnigg muss nationale Opposition in Regierung einbinden
17.000 Nazis illegal amnestiert
Juni 1937 Volkspolitisches Referat in der Vaterländischen Front Berchtesgadner Abkommen Verhältnis zu Deutschland verschärfte sich
außenpolitische Schwäche
Hitler übte großen Druck auf Schuschnigg aus
Seyß-Inquart wurde Innen- und Sicherheitsminister
Schuschnigg setzte Volksabstimmung
Abstimmung wurde nie durchgeführt
12. März 1938 Einmarsch der deutschen Truppen
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