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René Magritte

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by

Nico Witteborg

on 12 May 2014

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Transcript of René Magritte

2. surrealistische Sichtweisen
Leben
surrealistische Sichtweisen
Maler des Vieldeutigen
La période vache
Grundprinzipien der Gestaltung und Verknüpfung
Gliederung
1925 Mitarbeiter der Zeitschrift Œsophage
beschloss, „die
Gegenstände nur noch mit ihren augenfälligen Details
zu malen“
ab
1926 feste Verträge
mit "Le Centaure"
"Der verlorene Jockey"
1927 erste Einzelausstellung
Schlüsselbilder seiner "Schwarzen Periode" sind große, schwarze Männergestalten
"Der Mann aus dem Meer"
"Die Diebin"
Inspiration war Filmheld Fantomas
geboren am 21.11.1898 in Belgien
erstgeborener Sohn eines Schneiders und einer Hutmacherin
1910 Umzug nach Châtelet; beginnt zu Zeichnen und zu Malen
1912

Selbstmord der Mutter
Umzug nach Charleroi
1913 lernt

Georgette Berger

kennen; Modell
1916-18 Brüsseler Akademie der schönen Künste
1922 Familiengründung mit Georgette Berger und Arbeit als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik
1923 Verkauf seines ersten Bildes (Porträt)
durch

E.L.T. Mesens

Einführung in die dadaistische Bewegung
1927 Umzug nach Le-Perreux-sur-Marne bei Paris
empfing von den französischen Surrealisten reiche Anregungen
Chiricos „Lied der Liebe“
hinterließ großen Eindruck bei Magritte
Ab 1930 lebte wieder in Brüssel als Mittelpunkt eines
kulturinteressierten Freundeskreises
1932 E. L. T. Mesens wird sein Kunsthändler
1938
Exposition Internationale du Surréalisme

Von 1929 bis 1966 Redakteur mehrerer Zeitschriften und Zeitungen
1956
Guggenheim-Preis
für Belgien
1959 Teilnehmer der
documenta II
in Kassel
René Magritte
1967 Vorschlag seine Gemälde als
Skulpturen
ausführen zu lassen
Unerwarteter Tod
am 15. August 1967 an Krebs
letztes Bild blieb unvollendet
bis zum Tod seiner Frau 1986 auf der Staffelei stehen
1.Leben
herkömmliche
Erfahrungs-, Denk- und Sehgewohnheiten
zu
erschüttern
und Wirklichkeit mit Traum zu vermischen
zwar naturalistische Darstellungen von Gegenständen, aber durch
ungewöhnliche Zusammenstellung
fremd
die Wirklichkeit verdeutlichen
dem Alltäglichen und Vertrauten etwas
Unerwartetes
geben
Dinge dargestellt, die dem Betrachter und seiner vielfach gemachten Erfahrung
widersprechen
„Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen. Das Abbild einer Marmeladenschnitte ist ganz gewiss nichts Essbares.“
„Im Hinblick auf meine Malerei wird das Wort ‚Traum’ oft missverständlich gebraucht. Meine Werke gehören nicht der Traumwelt an, im Gegenteil. Wenn es sich in diesem Zusammenhang um Träume handelt, sind diese sehr verschieden von jenen, die wir im Schlaf haben. Es sind eher selbstgewollte Träume, in denen nichts so vage ist wie die Gefühle, die man hat, wenn man sich in den Schlaf flüchtet. Träume, die nicht einschläfern, sondern aufwecken wollen.“
Alltagsgegenstände in völlig ungewöhnliche Zusammenhänge und
verändert
die
Größen
des Dargestellten so, dass unwirklich scheinende Kompositionen entstehen
wendet sich
gegen die Interpretation seiner Werke
als Symbole
keine Traumbilder, denn sie sollen nicht einschläfern, sondern
aufwecken
verändert
die
Proportionen
,
vertauscht
stoffliche
Beschaffenheiten
verstand den belgischen Surrealismus als revolutionäre Bewegung
„Renoir-Periode“ mutet wie ein Fluchtversuch in die sorglose, großbürgerliche Bildwelt an
dreimonatiges, fauvistisch-karikaturhaftes Intermezzo
ansonsten seinem charakteristischem Stil treu geblieben
ließ sich nicht vom „psychischen Automatismus“, den Triebkräften des Unbewussten und von Traumvisionen leiten
umgebende Realität, persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen
stellt den

Umgang mit den Dingen infrage
,
der von Gewohnheit, Zweckgebundenheit und Funktionalität.
Maler des Vieldeutigen
La période vache
1948

für seine erste Einzelausstellung

in Paris eine Gruppe von Gemälden und Gouachen, die sich deutlich von seinem übrigen Werk unterscheiden
neuer, schneller und aggressiver
Malstil
mit Hinwendung zu einem unerwartet kruden, spielerischen und bewusst "schlechten" Malen
reflektierte
der Künstler sein eigenes Werk, aber auch die Malerei generell
Vache-Bilder bunt, flächig, schnell gemalt und von einer
unerwarteten Direktheit und Spontaneität
bis 1967 - lediglich ein einziges der Vache-Bilder noch einmal ausgestellt.
Kombination und Konfrontation
Gegenstände und Gegenstände, Vereinbares und Unvereinbares
Bsp.: Das Reich der Lichter, 1954
Metamorphose
Übergang von Figuren und Objekten in andere
Bsp.: Le Modele rouge II
Identität von Ähnlichem und Analogem
der Teil ist mit dem Ganzen identisch
Bsp.: Die dritte Dimension, 1942
Vertauschung der Perspektiven/Begriffe/Maßstäbe
Bsp.: La condition humaine, 1933
Aufhebung der Naturgesetze
während ein Naturgesetz aufgehoben wird sind die anderen weiter gültig
Potenzierung der Wirklichkeit
Bsp.:"Das Pyrenäenschloss" (1959)
Transparenz fester Körper
Bsp.:"Der falsche Spiegel" 1928
Ausschnitthaftigkeit
Relativierung von Fensterausschnitt und Bildausschnitt
Umkehrung des Prinzips
Bsp.:"Der Abend fällt herein" (1964)
Wechselbeziehung von Bild und Abbild im Bild/Spiegelung
Bild und Abbild haben gleichen Realitätscharakter
Bild relativiert das Abbild, oder Abbild wirkt verändernd auf das Bild ein
Bsp.:"La condition humaine" (1933)
Wechselbeziehung von Leere und Unsichtbarkeit
Verdecken der Gesichter
unmotiviertes Auftauchen von Figuren aus dem Nichts und ihre Auflösung im Nichts
Bsp.:"Le fils de l'homme" (1964)
Realität des Bildes und des Wortes
Wort tritt an die Stelle des Bildes
Wörter verneinen die Identität von Begriff und Bild
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