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Soziale Frage und Lage der Arbeiterklasse von 1830-1910

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by

Sebastian Winterson

on 20 January 2014

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Transcript of Soziale Frage und Lage der Arbeiterklasse von 1830-1910

Soziale Probleme im 19. Jahrhundert


- Kinderarbeit
- lange Arbeitszeiten
- schlechte Wohnverhältnisse
- fehlende Sozialversicherungen
- Massenarmut

Pauperismus
Der Pauperismus war die langfristige Armut, von breiten Teilen der Bevölkerung im 19. Jahrhundert, die zu Verelendung führte und soziale Unruhen auslöste

Grund:
Die Landwirtschaft und der Handel waren nicht in der Lage die wachsende Bevölkerung mit genung Lebensmitteln zu versorgen.

Durch die rapide wachsende Bevölkerung gab es zu wenig Arbeitsplätze. Dadurch vermehrte sich die Arbeitslosigkeit und somit auch die schlechten Lebensbedingungen.
1847 kam es in den Großstädten, wie Berlin, Stuttgart, Ulm und Wien zu Hungerrevolten, die jedoch militärisch niedergeschlagen wurden.
1839 wurde das Gesetz zur Einschränkung der Kinderarbeit in Fabriken und Bergwerken begründet. Daraufhin durften Kinder erst mit neun Jahren regelmäßig arbeiten und die Arbeitszeit für Kinder unter 16 Jahren wurde auf 10 Stunden begrenzt. Nachts-, Sonntags- und Feiertagsarbeit wurde untersagt.
Situation der Frauen
Der Schutz der Frauen wurde staatlich nicht gesichert. Sie bekamen weniger Lohn, als die niedrigst eingestufte Lohngruppe der Männer und hatten zudem eine Doppelbelastung, denn sie mussten sich um Arbeit und Familie kümmern.
1878 wurde ein wichtiger Schritt zum Schutz der Frauen getan. Während der ersten drei Wochen nach der Geburt ihres Kindes musste die Frau nicht arbeiten.
Die Frauenbewegung

1848/49 : Frauen begannen eine Revolution gegen die Bevormundung und ihre politische Rechtlosigkeit. Die radikalere Frauenbewegung kämpfte zusätzlich für die Gleichstellung von Männern und Frauen und sie wollten das Frauenwahlrecht erlangen. Die Frauen aus der Arbeiterschaft setzten sich für bessere Arbeitsbedingungen ein.
Pauperismus und Existenzunsicherheit von Bauern
Hauptursache:
sich beschleunigendes Bevölkerungswachstum
Lösungsansätze
Zur Lösung der sozialen Frage bildeten sich verschiedene gesellschaftliche und politische Organisationen und Parteien neu: die Genossenschaftsbewegung, die Arbeiterbewegung, die Organisationen der Kirchen und neue politische Parteien.
Außerdem wurden viele Gesetze erlassen und neue begründet.

Da die Arbeiter meist zu wenig verdienten, mussten neben den Frauen auch die Kinder arbeiten. Dadurch wurde natürlich die Bildung und die Gesundheit der Arbeiterkinder stark beeinträchtigt. Obwohl die Kinder fast so viel arbeiteten wie die Erwachsenen erhielten sie nur ca. ein Zehntel des Lohns.
Situation der Kinder
1853 wurde das Mindestalter für die Fabrikarbeit auf zwölf Jahre angehoben. Es gab also drei Jahre Schulpflicht. Um die Gesetze durchzusetzen wurde die Gewerbeaufsicht eingeführt.
Der Begriff soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die die Industrialisierung mit sich brachte, das heißt die sozialen Begleit- und Folgeprobleme des Übergangs von der Agrar- zur Industriegesellschaft, wie die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten.
Soziale Frage und Lage der Arbeiter im 19. Jahrhundert
von Sebastian und Julia
Manche Unternehmer bauten Arbeitersiedlungen.
Auch von Seiten der Kirche gab es Unterstützung
Die Arbeiterbewegung
Die gemeinsamen sozialen Probleme des Proletariats in der ungerechten kapitalistischen Industrialisierung und politischen Unterdrückung führten zur Entstehung der Arbeiterbewegung, welche um Teilhabe an der politischen Macht kämpfte.
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