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10 Maximen nach Hurrelmann/ von Sandra Flegler

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Sandra Flegler

on 10 March 2016

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Transcript of 10 Maximen nach Hurrelmann/ von Sandra Flegler

Die 10 Maximen zur Lebensphase Jugend nach Hurrelmann
3. Maxime
Menschen im Jugendalter sind schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit
mit einer sich schrittweise erweiternden Kompetenz zur selbstverantwortlichen
Lebensführung.
5. Maxime
Der Sozialisationsprozess im Jugendalter kann krisenhafte Formen annehmen, wenn es Jugendlichen nicht gelingt, die Anforderungen der Individuation und der Integration aufeinander zu beziehen und miteinander zu verbinden. In diesem Fall werden die Entwicklungsaufgaben des Jugendalters nicht gelöst und es entsteht ein sich aufstauender Entwicklungsdruck.
4. Maxime
Die Lebensphase Jugend ist durch die lebensgeschichtlich erstmalige
Chance gekennzeichnet, eine Ich-Identität zu entwickeln. Diese Ich-Identität entsteht aus
dem Austarieren von persönlicher Individuation und sozialer Integration, die in einem
spannungsreichen Verhältnis zueinander stehen.
10. Maxime
Die Zugehörigkeit zum weiblichen oder männlichen Geschlecht prägt die Muster der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben. In den letzten drei bis vier Jahrzehnten haben die Mädchen und jungen Frauen sich in vielen Bereichen der Lebensführung bessere Ausgangschancen als die Jungen und die jungen Männer erschlossen.
6. Maxime
Um die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und das Spannungsverhältnis von Individuations- und Integrationsanforderungen auszutarieren, sind neben individuellen Bewältigungsfähigkeiten („personale Ressourcen“) auch soziale Unterstützungsleistungen
von den wichtigsten Bezugsgruppen („soziale Ressourcen“) notwendig.
1. Maxime
Wie in jeder Lebensphase gestaltet sich im Jugendalter die Persönlichkeitsentwicklung
in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt. Hierdurch werden auch die Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale definiert.
9. Maxime
Hoch entwickelte Gesellschaften sind nicht nur durch schnellen sozialen Wandel, sondern auch durch ein großes Ausmaß an sozialer und ethnischer Vielfalt und
durch immer stärker werdende ökonomische Ungleichheit gekennzeichnet. Diese Merkmale prägen zunehmend auch die Jugendphase und führen zu einer Spaltung jugendlicher
Lebenswelten.
7. Maxime
Neben der Herkunftsfamilie sind Schulen, Ausbildungsstätten, Gleichaltrige und Medien als „Sozialisationsinstanzen“ die wichtigsten Vermittler und Unterstützer im Entwicklungsprozess des Jugendalters. Günstig für die Sozialisation sind sich ergänzende
und gegenseitig anregende Impulse dieser Instanzen.
2. Maxime
Im Jugendalter erreicht der Prozess der Sozialisation, verstanden als die
produktive Verarbeitung der inneren und äußeren Realität, eine besonders intensive Phase,
der für den ganzen weiteren Lebenslauf ein Muster bildender Charakter zukommt. Die produktive Realitätsverarbeitung setzt eine Bewältigung der für das Jugendalter typischen
Entwicklungsaufgaben voraus.
8. Maxime
Die Lebensphase Jugend muss unter den heutigen historischen, sozialen
und ökonomischen Bedingungen in westlichen Gesellschaften als eine eigenständige Phase
im Lebenslauf identifiziert werden. Sie hat ihren früheren Charakter als Übergangsphase
vom Kind zum Erwachsenen verloren.
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