Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Osmanisches Reich

No description
by

Karina Reichert

on 19 March 2015

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Osmanisches Reich

Das 19. Jahrhundert
Das Osmanische Reich
Die Schichten:

gliederte sich in zwei Klassen:

1. Die von Steuern befreiten
Personen (Oberschicht)
2. Die der Steuer- und Abgabepflichtigen Untertanen (Händler, Handwerker, Bauern und Sklaven)



Enstehung
1517 übernahmen die türkischen Sultane den Titel der Kalifen -> wurden zur höchsten geistlichen und weltlichen Autorität
Sultan Süleymann
Stärkste Seemacht im Mittelmeer
1526 gewannen sie die Schlacht gegen österreichische Habsburger
1529 bedrohten sie erstmals Wien
1683 gab es 2 Versuche Wien zu erobern was jedoch zu einer Niederlage der Osmanen führte
Weiter eroberten sie Ägypten und die arabischen Halbinsel mit den heiligen Stätten Mekka und Medina
Inhalt
19. Jahrhundert
Tanzimat-Periode
Bewegung der Jungtürken
Die Rolle der Türkei im 1. Weltkrieg
Folgen des Ersten Weltkriegs
Die Oberschicht:


- privilegierte Oberschicht: Sultan und seine Familie,
die Angehörigen der staatlichen und religiösen
Verwaltung
- bildete die politische und militärische
Führungsschicht- stand mit dem Sultan in enger
Verbindung
- relativ große Mobilität
- Nationalität, Religionszugehörigkeit und familiäre
Herkunft spielten für die Oberschicht keine Rolle
- kultiviert und gebildet
- Prophetennachkommen -> hoch angesehen

Händler, Handwerker und Bauern:

- der Oberschicht untergeordnet und erwirtschaftete
deren Lebensunterhalt
- zwei Arten von Steuern: 1. die vom Religionsgesetz
vorgeschriebenen
2. die staatlichen Steuern
- Sondersteuer nur zu bestimmten Anlässen


Bauern:

-
85 % der Bevölkerung
- Landwirtschaft: eine der wichtigsten
Produktionen der Wirtschaft
- Arbeiteten als Kleinpächter, durften ihren
Heimatort bzw. Bauernhof nicht
verlassen- dennoch persönlich frei
- Staat bemühte sich um erträgliche
Lebensverhältnisse
- Durften den Ackerbau nicht aufgeben
oder ändern
- Viele lebten in Wohlstand


Händler und Handwerker:

- spielten für die Wirtschaft nicht so eine
große Rolle wie die Bauern
- 10-15% lebten in den Städten
- Händler mussten Zölle zahlen

Sklaverei:

- Viele gelangten als Kriegsgefangene ins Osmanische Reich
- Arbeiteten als Handwerker, Bauern, Rudersklaven auf Schiffen oder als Dienstboten im häuslichen Bereich der Oberschichten und des Sultans
- Ihr Schicksal war vom Charakter ihrer Besitzer abhängig
- Die meisten stammten aus dem Ausland, oft Nichtmuslime aus christlichen Staaten

Quellen:

- http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_leb/OsmanGesellschaft_de.php
(20.20.15, Badisches Landesmuseum)
- http://www.schreiben10.com/referate/Epochen/4/Aufstieg-der-Habsburger-zur-europaischen-Grobmacht-reon.php
(20.02.15, A. u.)
- http://www.schreiben10.com/referate/Epochen/4/Aufstieg-der-Habsburger-zur-europaischen-Grobmacht-reon.php
(20.02.15, A. u.)

Religion:

- verschiedenartig
- Großteil bekannte sich zum sunnitischen Islam
-> staatstragender Glaube
- Bewohner der europäischen Provinzen bekannten
sich zum Islam, als auch zum orthodoxen
Christentum
- es wurde nie versucht Andersgläubige zu islamisieren
- Juden und Christen wurden als Schutzgenossen
angesehen
- Nichtmuslime waren in Millets
(Religionsgemeinschaften) zusammengeschlossen ->
besaßen eine religiöse und kulturelle Unabhängigkeit



Der ,, Kranke Mann am Borsporus "
Muhammed Ali Pascha riss in Ägypten die Macht an sich , sie wurden zur Zentrale Konstantinopels
Sultan Mahmud II weigerte sich Pascha als Statthalter einzusetzen , so besetzen ägyptische Truppen das Osmanische Reich ( 1832
1838 wollte das Osmanische Reich gegen Ägypten Krieg führen , verloren allerdings den Kampf
Zunehmender Nationalismus wurde zum großen Problem des vielvölker Staates
In den 1820ern wurde die zunehmende Unabhänigkeitsbewegung der Griechen zum weiteren Problem der Osmanen
Seldschuken gründeten das Reich der Rumselschuken , welches in verschiedene Emirate zerfiel
Osman
war eines dieser Emiraten und wurde zum Begründer der osmanischen Dynastie

Das Osmanische Reich entwickelte sich um 1300 aus einem Turkvölkischen Stammesgebiet
Sultan Mehmed
Das osmanische Reich eroberte Konstantinopel und wurde zur einer Großmacht
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich#Der_.E2.80.9Ekranke_Mann.E2.80.9C_am_Bosporus
http://www.heide-pinkall.de/OsmanischesReich.htm
Osmanischer Sieg während des Türkisch - griechischen Krieges
Das Osmanische Reich wurde immer mehr zum Spielball der europäischen Mächte
Russland sah darin seine Chance seinen Machteinfluss in Europa zu erweitern
Die Osmanische Herrschaft auf dem Balkan schien gefährdet , da Russland die Kontrolle übernehmen wollte
Großbritannien und Frankreichs stellten sich auf die Seite des Osmanischen Reiches
Im Krimkrieg 1853 - 1850 kämpften sie auf der Seite der Osmanen
Themen :
Die Entstehung des Osmanischen Reiches
Der ,, Kranke Mann am Borsporus "
Der Staatsbankrott
Herrscher des osmanischen Reiches
Definition von
Reform
Gestaltung, Wiederherstellung
bezeichnet in der Politik eine größere, planvolle, gewaltlose Umgestaltung bestehender Verhältnisse und Systeme

Tanzimat-Periode
Tanzimat („Anordnungen, Neuordnung“)
Periode tiefgreifender Reformen im
osmanischen Reich
begann 1839 und endete 1876
Osmanen versuchten, den langsamen Niedergang ihres Reiches aufzuhalten
zivilrechtliche Gleichheit aller Untertanen
Die Innenpolitischen
Ursachen des Niedergangs vom
osmanischen Reich
6 Gründe des Niedergangs:
die Probleme des Staates
die Bauern und Reitersoldaten
die Steuerpächter
die Janitscharen
das osmanische Reich bleibt auf dem selben Stand
Folgen der Kriege
Die Probleme des Staates
das osmanische Reich ist schnell expandiert

somit ist auch das Heer gewachsen

Staat hatte Schwierigkeiten das Heer zu versorgen
-> Verkleinerung der Timare
Die Bauern
der Staat verlangte trotz Verkleinerung der Timare größere Abgaben der Bauern

viele Bauern verließen die Timare
Die Reitersoldaten
durch hohe Kriegsschulden standen nur noch geringe Mittel zur Verfügung

Reitersoldaten konnten und wollten ihre
Dienste nicht weiter fortführen
Steuerpächter
Steuerpächter -> Großgrundbesitzer

eigneten sich häufig auf illegale Weise viel Land an

übernahmen hohe Provinzämter

wurden eine Gefahr für Zentralgewalt (Sultan)
Janitscharen
Jungen, die für Staats-und Militärdienst ausgebildet wurden

wurden zur Gefahr und lehnten sich durch Privilegien gegen Regierung auf

sie setzten Herrscher ab
Osmanisches Reich
bleibt auf dem selben Stand

in England 1760
setzte Industrialisierung
ein

In Frankreich 1789
erste Schritte zur Demokratie
Folgen der Kriege
Staat hat mehr Geld ausgegeben als es verdient

Rückgang der Produktivität von Rohstoffen
-> Getreide und Baumwolle

Osmanisches Reich bestand seit dem 18.Jahrhundert aus Export

Quellen
Aufstieg der österreichischen Habsburger:

- Maximilian I. übernahm 1493 die Regierung – vergrößerte den Besitz
des Hauses Habsburg durch die Heiratspolitik bedeutend
- Seine Ehe brachte der Familie das burgundische Erbe mit den
Niederlanden
- Aragón und Kastilien kamen durch die Heirat seines Sohnes Philipp
hinzu
- Philipps Sohn und Nachfolger Karl V. erbte Spanien, einschließlich der
Kolonien in Übersee und des italienischen Besitzes, die Niederlande
und die habsburgischen Kernlande im Reich
- 1556: Karl tretet ab und hinterlässt seinem Sohn Philipp II. Spanien, die
Niederlande und den spanischen Besitz in Italien und in Übersee
- Karls Bruder, Kaiser Ferdinand I. erbte die österreichischen Erblande ->
gewann 1526 auch Böhmen und Ungarn für die Habsburger
- Haus Habsburg teilte sich in zwei Linien
- Österreichische Habsburger konnten ihre Vorherrschaft in Mitteleuropa
und am Balkan durch die beiden misslungenen Türkenbelagerungen
(1529, 1683) weiter ausbauen und Osmanen aus Südosteuropa
verdrängen
- Österreich gewann Serbien und Teile Rumäniens und Bulgariens

Die Herscher des Osmanischen Reiches
Osman I ( 1288–1326 )
Sultan Mehmed II ( 1413-1421 )
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Sultane_des_Osmanischen_Reichs
Süleyman I. ( 1520–1566 )
Staatsbankrott
Das Osmanische Reich wurde durch eine verschärfende Finanzkrise belastet
Auslandsleihen bei England und Frankreich
Verhängnissvolle Kapitulationen zum Schaden des osmanischen Reiches
1838 wurde der Osmanische Markt von britischen billig waren überflutet
Das osmanische Reich sank auf einen halb kolonialen Status und wurde wirtschaftlich und politisch von Europa abhängig
1875 wurde das Staatsbankrott gemeldet
1881 massives Eindringen europäischen Kapitals
schafften dennoch eine Modernisierung des Wirtschaftslebens
19. Jahrhundert
Osmanisches Reich verlor große Gebiete an Österreich-Ungarn und Russland
in elf Kriegen wurden sie aus dem Kaukasus verdrängt
arabischen Gebiete gingen verloren
Niedergang der einheimischen Wirtschaft
wachsende Verschuldung und schließlich 1875
zum Staatsbankrott
durch militärische Niederlagen leiteten osmanischen Herrscher Reformen ein
Das Hatt-ı Şerif
von Gülhane (1839)
3. November 1839
Erlass des Reformedikts Hatt-ı Şerif
auf dem Gelände des heutigen Gülhane-Parks in Anwesenheit aller europäischen Botschafter
Modernisierung des Osmanischen Reiches soll fortgesetzt werden
drei Schwerpunkte:
Untertane haben volle Sicherheit ihres Lebens, Ehre, Vermögens
Steuern werden gerecht und geregelt festgesetzt und eingetrieben
Wehrdienstzeit wird auf fünf Jahre begrenzt
Diese Neuregelung wurde 1843 umgesetzt
Das Hatt-ı Hümâyûn (1856)
18. Februar 1856
entwickelte die Reformen im Hatt-ı Scherif von Gülhane weiter
Antwort der türkischen Regierung auf den Druck Englands, Frankreichs und Österreichs
Auflösung des Millet-Systems
Einräumung von Sonderrechten für unterdrückte nichtmuslimische Minderheiten
alle Untertanen bekamen osmanisches Untertanenrecht
öffnete den Militärdienst für Nichtmuslime
gestattete Ausländern, Grundbesitz zu erwerben
schaffte die Folter ab
Reformen
http://www.annefrank.de/mensch/johann-meyer/schwerpunktthemen/vom-osmanischen-reich-zur-tuerkischen-republik/
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/5/5c/Postkarte_Osmanisches_Grundgesetz.jpg/230px-Postkarte_Osmanisches_Grundgesetz.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzimat
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fcache%2Fimages%2F4%2F193724-3x2-article620.jpg%253FB943C&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Finternationales%2Feuropa%2Ftuerkei%2F184976%2Fvom-reich-zur-republik&h=413&w=620&tbnid=9DZcab5o0xXEIM%3A&zoom=1&docid=N5bpRFImKLulTM&ei=yfQFVbeVHYj4PLW7gNAD&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=325&page
=1&start=0&ndsp=21&ved=0CGEQrQMwFA
Jungtürken
Die Rolle der Türkei
im 1. Weltkrieg

Folgen des Ersten Weltkriegs
Inhalt

1.
Die Schichten:
1. Sklaverei
2.Bauern
3. Händler und Handwerker
4. Oberschicht
2.
Die Religion
3.
Aufstieg der österreichischen Habsburger



http://www.bpb.de/internationales/europa/tuerkei/187977/osmanisches-reich-zerfall
Mahmud I ( 1730–1754 )
Geschichtsbuch S. 98
Quellen
Oppositionsbewegung Jungtürken
gegen den Absolutismus Abdülhamids
Armenier, Kurden, Araber und Juden unterstützten sie
die türkisch-nationalistische Strömung
verfolgten Reformkurs
Regierung verlor der Bevölkerung
war durch eine Reihe schwerer Kriege geprägt:
Lybien ging verloren
im ersten Balkankrieg: Bulgarien, Serbien, Griechenland, Montenegro
Deutschland stand ablehnend Bündnis mit dem Osmanischen Reich gegenüber
der türkische Sultan Muhammad VI. suchte Anlehnung an die Mittelmächte
Osmanisches Reich öffnete Häfen für deutsche Kriegsschiffe
griff nicht in das Kriegsgeschehen ein
„bewaffnete Neutralität“

Armee kämpfte sogar an mehreren Fronten zugleich: an der Kaukasusfront, in Arabien, im Irak...
Zehntausende Soldaten erfroren an der Kaukasusfront, verhungerten in arabischen Gebieten
massenhaften Fahnenflucht
Zahl der Flüchtende: 300.000
führende Politiker sahen Weltkrieg als Chance zur Rückeroberung verlorengegangener Gebiete
Krieg führte in militärische Katastrophe,
besiegelte dessen Untergang
am 24. April 1915 Verhaftung und Deportation armenischer Zivilisten in Konstantinopel
kam schließlich zur Ermordung von ca. 600.000 bis zu 1.500.000 Armeniern
etwa zwei Drittel Armenier aus dem o.R. kamen ums Leben
Türkei musste griechische Herrschaft anerkennen
Gebiete des ehemaligen Osmanischen Reichs
stellte man unter britische und
französische Herrschaft
Full transcript