Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Das Menschenbild der Romantik

No description
by

Alexander Raasch

on 13 October 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Das Menschenbild der Romantik

Das Menschenbild der Romantik
Caspar David Friedrich: Brüder im Sonnenuntergang
Gliederung
1. Geschichtlicher Hintergrund / Allgemeines
2. Das Menschenbild
3. Beleg an Beispielen
3.1 Die zwei Gesellen
3.2 Aus dem Leben eines Taugenichts
3.3 Heinrich von Ofterdingen
2. Menschenbild in der Romantik
Menschenbild der Romantik als Gegenstrom zum Menschenbild der Aufklärung
-> subjektiv, unvollkommen und phantasievoll
Sehnsucht nach idealer Welt bzw. nach heiler Welt des Mittelalters
Flucht in diese Traumwelt durch Poesie und Kunst
starke Naturbezogenheit
Genießen des Lebens ist höchstes Ideal
zum Erreichen muss der Mensch reisen -> Fernweh
3.2 Aus dem Leben eines Taugenichts
Müller schickt seinen Sohn in die weite Welt weil dieser arbeitsfaul ist und er ihn für einen Taugenichts hält
Sohn ist froh darüber da es ihn in die Ferne zieht
nimmt seine Geige und zieht ohne klarem Ziel los
Kutsche mit zwei schönen Damen, die Gefallen an seiner Musik finden hält neben ihm
nehmen ihn mit nach Wien
1. Geschichtlicher Hintergrund / Allgemeines
c.a. 1795 - 1848
Frühromantik (bis 1804)
Hochromantik (bis 1815)
Spätromantik (bis 1848)
Begriff ursprünglich aus dem Französischen
im Altdeutschen: phantastisch, übertrieben, zügellos
für die Romantiker: modern, neu, nicht klassisch
geschichtlicher Hintergrund: Industrialisierung
Massenarmut, lange Arbeitszeiten, Monotonie
Rückbesinnung, Sehnsucht nach Gegenwelt
-> Romantik als Gegenbild zur Industriekultur
„Meine Erklärung des Worts Romantisch kann ich Dir nicht gut schicken, weil sie − 125 Bogen lang ist.“
Friedrich Schlegel
3. Beleg an Beispielen
3.1 Die zwei Gesellen
1818 Joseph von Eichendorff
Es zogen zwei rüst’ge Gesellen
Zum erstenmal von Haus,
So jubelnd recht in die hellen,
Klingenden, singenden Wellen
Des vollen Frühlings hinaus.

Die strebten nach hohen Dingen,
Die wollten, trotz Lust und Schmerz,
Was Rechts in der Welt vollbringen,
Und wem sie vorübergingen,
Dem lachten Sinnen und Herz. –

Der erste, der fand ein Liebchen,
Die Schwieger kauft’ Hof und Haus;
Der wiegte gar bald ein Bübchen,
Und sah aus heimlichem Stübchen
Behaglich ins Feld hinaus.

Dem zweiten sangen und logen
Die tausend Stimmen im Grund,
Verlockend’ Sirenen, und zogen
Ihn in der buhlenden Wogen
Farbig klingenden Schlund.

Und wie er auftaucht’ vom Schlunde,
Da war er müde und alt,
Sein Schifflein das lag im Grunde,
So still war’s rings in die Runde,
Und über die Wasser weht’s kalt.

Es singen und klingen die Wellen
Des Frühlings wohl über mir;
Und seh ich so kecke Gesellen,
Die Tränen im Auge mir schwellen –
Ach Gott, führ uns liebreich zu dir!
3.3 Heinrich von Ofterdingen
Novalis 1800 (1802 postum von Schlegel veröffentlicht)
erster Teil: Die Erwartung
Heinrichs Weg zum Dichter
vorliegender Auszug:
S. 289/ 290
Traum in der Johannisnacht
Wasser -> rein, klar, und erneuert
blaue Blume -> Hauptsymbol d. Romantik
-> hier Sehnsucht und Liebe
Full transcript