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Vamonos

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by

Kaja K

on 9 October 2016

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Transcript of Vamonos

From Colombia to British Columbia
1. New York
Die 4 Tage in New York waren geprägt von Sonnenschein, gutem Essen und einem grandiosen Gastgeber Dan, dessen Couch ich schon vor 4 Jahren das letzte Mal in NYC gesurft bin. Die Vielfalt der Stadt hat mich auch jetzt wieder umgehauen.
Als erstes musste ich mir angewöhnen langsam zu laufen und als ich das einigermaßen hinbekommen habe, war ich richtig glücklich und bin die ganze Reise so entspannt angegangen, wie ich es noch nie zuvor getan habe.
Dan ist spitze, er hat mich jeden Mittag zum lunch geführt und wir hatten viele, viele Unterhaltungen mit Witz und Charme.
Berlin
Liebe Freunde, liebe Familie.
Hier könnt ihr Karl und mir auf unserer Reise außerhalb unserer Comfort-zone folgen. Mit den Pfeiltasten könnt ihr euch durch die Landkarte navigieren. In erster Linie soll es euch auf dem Laufenden halten, Textmassen vermeiden und Erinnerungen festhalten. Geplante Ziele sind als leere Kreise eingetragen.

Wir sind von Februar bis August 2014 in Kolumbien, Mittelamerika, Mexiko,
Kalifornien und Kanada unterwegs.

Also vamos!
Bogotá
Kolumbien
Ich habe mich auf zweiten Blick in die bizarre Schönheit von Kolumbiens Hauptstadt verliebt. Die Vielfalt New Yorks kann dagegen echt einpacken. Man muss ein bisschen um die großen Straßen herum wandern um die liebevollen Details zu entdecken.
Wenn man dann aber die Augen offen hält, kann man von englischen Vorort-Gässchen und tropischen Mischungen aus Kreuzberg und Toskana eigentlich alles finden. Und dann natürlich der Kolonialstil, der die meisten Teile prägt.
Ich liebe auch unsere Nachbarschaft. Heute haben wir eine Cevicheria um die Ecke entdeckt, da machen sie uns für 2,50€ unser peruanisches Lieblingsessen.
Es ist nicht zu fassen, wie viel hier zu jeder Tages- und Nachtzeit los ist. Die Tanzbars liegen teilweise dicht an dicht, ständig sind die Straßen voller streunender Menschen.

Das klingt jetzt alles sehr glänzend, der Müll, vor allem aber der endlose Verkehr machen Bogotá allerdings ziemlich zu schaffen. Es gibt überall offene Stromleitungen und bettelarme Obdachlose. Einmal sind wir nur knapp einem Überfall entkommen.
Aber die Fassaden der Häuser sind nicht so abgeranzt
wie in Bangkok zum Beispiel und es gibt an jeder Ecke
kleine, aber sehr grüne Parks.

Pereira
Medellín
Cartagena
Islas del
Rosario
La Nueva Lengua
Das mit der Sprache ist echt ein Problem. Ich verstehe zwar peu a peu immer neue Wörter, aber ehe ich Konversationen führen kann, wird es noch eine Weile dauern. Irgendwie setzte ich mich dann dank Bachelorarbeit doch nicht abends für 3 Seiten neue Vokabeln hin. Karl schon. Heute hat er "Meerschweinchen" gelernt.



Zur Schule fahre ich jeden Morgen mit einem "Colectivo", das sind Miniubusse ohne Fahrplan und Haltestellen, man springt einfach auf, drückt dem Fahrer 50ct in die Hand und ruckelt so los wohin man möchte. In den Colectivos kriegen wir so manch verstörte Blicke von den Einheimischen, blond sieht man da nicht so oft. Überhaupt sind wir manchmal wohl ein ziemliches highlight hier. Heute wurde uns zum zweiten Mal ein Sitzplatz neben dem Fahrer angeboten, als der Bus voll war.
Wenn wir etwas unbeholfen rumstehen wird uns eigentlich immer direkt Hilfe angeboten. Unangenehme Latinos erlebe ich eigentlich nur subtil über Blicke. "Gringo?" fragen nur die Wenigsten.
Die Mädchen hier (und vor allem ihre Popos) können ziemlich einschüchternd sein. Aussehen und Status spielt eine große Rolle, da seh ich mit meiner Regenjacke im wahrsten Sinne des Wortes oft ziemlich blass aus.
La Gente
Fin de Semana
Am Wochenende fahren wir mit Bussen in nahe gelegene Örtchen raus, steigen auf Berge oder in Salzminen. Sobald man die Stadt verlässt, wird es unfassbar grün und eigentlich wird erst da die ganze Pracht des Landes sichtbar.
El tinto
Gäbe es den Kaffee, den sie hier trinken im Grimm Zentrum, wäre ich wohl in der Hälfte der Zeit mit meiner Bachelorarbeit fertig geworden und Pure origins längst pleite.

Auf der Straße gibt es kleine Wägelchen mit verschiedenen Thermoskannen, aus denen sie "tinto" verkaufen - da gibt's den Kaffee, der so scheiße ist, dass es sich für Kolumbien nicht lohnt, ihn zu exportieren. Dann wiederum gibt es eine Art Starbucks, wo nur lokale Bohnensorten verwendet werden. Und an der Tanke hatte ich letztens einen göttlichen Kaffee mit Latte Art.
Die Lehrer sind supernett und die Atmosphäre in der Schule ist sehr angenehm und familiär. Letztens war surprise Geburtstagsparty für einen Schüler. Außerdem ist die Lage top, sehr nah, sehr gemütlich und das wohl einzige vegetarische Restaurant Bogotás liegt gegenüber (Drei-Gänge Tagesmenü = 3,50€).
Nachmittags werden Aktivitäten angeboten, man kocht beim Cheffe daheim und tanzt Salsa oder geht ins Museum usw.

Im Nachhinein hat sich meine Lehrerin leider als ziemlicher Reinfall herausgestellt. Ich hab mich mehrmals beschwert und sie gebeten, einfach etwas schneller durch den Stoff zu gehen. So hätte ich mir 2 Wochen Sprachschule auch glatt sparen könne. Das war das wohl frustrierendste Ereignis meines Lebens.
La Casa
Wir wohnen in einer netten Wohnung mit Glasfront und Blick auf die Berge, vielen Pflanzen und einem Franzosen.
Puerto Vallarta
23. Mai - 26. Mai
Vancouver
21. Juli - Anfang August
Street Art
Die Mauern in Bogotá sehen eigentlich größtenteils aus wie die East Side Gallery in alternativ.
Street Art ist hier wohl noch relativ willkommen und wird weder von der Regierung, noch von anderen Graffitikünstlern übermalt.
Villa de Leyva
Am 3. Wochenende sind wir in das 3,5h entfernte Villa de Leyva gefahren, ein Ort, in dem sogar die Tankstellen wunderschön sind, es keine Plastikstühle gibt und man schon auf dem Weg dorthin vor geballter Schönheit der Natur einen Kloß im Hals kriegt.
Da Karl bei meiner Ankunft schon 4 Wochen Spanischkurs für Fortgeschrittene hinter sich gebracht hatte, hat er die 4 folgenden Wochen meines Sprachschulaufenthalts damit verbracht, ein paar mal pro Woche als Volunteer auf eine Hunde- und eine Pferdefinka zu fahren, die von einer einzigen Familie geleitet und gesponsort wird. Inzwischen versorgen sie dort kurz vor Bogotá ca. 250 Hunde, 15 Katzen und 12 Pferde von der Straße mit Essen, Auslauf und Liebe. Bis vor einem Jahr gab es im Verkehrsdschungel Bogotá noch 3000 Arbeitspferde, bis die Arbeit mit ihnen 2014 verboten wurde. Ein Pitbull auf der Finca wurde z.B. nach einem kampfbedingten verletzten Bein in den Mülleimer geworfen und dort gefunden. Jetzt wird er tiermedizinisch versorgt und gekrault.
In unserer letzen Woche waren wir zusammen draußen, die Freude der Tiere ist unbegreiflich und überwältigend.
Karl
El resumen
Müsste ich die Stadt in zwei Worten beschreiben wären es “Stau” und “Nachmittagsregen” und obwohl diese Bezeichnungen ein grauenvolles Großstadtleben vermuten lassen, habe ich unser “Bogi” ganz schön ins Herz geschlossen.
Das Spanisch machte und macht viel Spaß und die “tareas”- die Hausaufgaben- habe ich meistens mit Freude erledigt. Das Straßenbild lebt von den unzähligen Fruterias, die einem alle nur erdenklichen Obst- und Gemüsesorten für Kleingeld verkaufen und vor denen es manchmal nach Maracuja riecht. Und von den Straßenständen mit Kokosnüssen, Kaffee und Süßigkeiten und den bunten, chaotischen Büsschen, auf die man auf- und abspringt, wann man möchte und deren Routen wir längst noch nicht alle kennen.
Die Gastronomieszene boomt hier, günstig frische Gourmetmenüs gibt es an jeder Ecke.
Trotzdem sind wir ganz froh, jetzt raus in den Dschungel zu fahren und unseren griesgrämigen Mitbewohner hinter uns zu lassen.

Am Donnerstag, den 3. April fahren wir weiter in die Kaffeezone.
Salento
In the coffeezone, we got up at 6am, got into a Second World War Jeep to do the loneliest 4,5 hour hike in the
"Valle de Cocora" which was so breathtaking we stopped every 5 minutes to tell each other how beautiful it was.
The valley suddenly merged into a jungle
with a little hummingbird house on top
of the mountain as a destiny.
We then did a little tour on a
coffee farm - harvested and
tasted the most amazing cup of
coffee ever.
Enough for 3-4 cups of coffee
We spent 2 days in Pereira and stayed with a friend of a friend where we were treated so nicely we honestly thought about paying for the night at the end.
Our guy Felipe took us to thermal springs, where we relaxed in the hot natural water or under the waterfalls before taking our flight to Medellín.
Medellín used to be the most dangerous city worldwide until the death of
the
drug lord Pablo Escobar.

I might be the only person saying this but I prefered walking around in Bogotá, because people wouldn't shout after us and the looks we got were more silent than dangerous. But maybe that's just my personal feeling because Bogotá was something like home at least for a while.

I wanted to meet up with David, a friend from Berlin when we bumped into him randomly while walking by the university.
San José
(Capital of Costa Rica)
Cartagena must have been by far
the most beautiful colonial city I
have ever seen. We met my
parents there, which made it even
more beautiful.



Going out one night revealed the true hostel-party-culture and we wouldn't want to live there and always be mistaken as lousy tourists. Bogotá was definitely the better
choice to learn Spanish, also because
of the heat.
We shared our home for the next 4 days with pelicanes and crayfish. The island offered all you expect from the Caribbean (hammocks and beaches), so all we did was drink Coco Limonade, snorkel, kayak, watch Pelicanes and read. Life could have been worse.




We were spoiled with food and a great hotel to the maximum - but that was not the actual reason why I had a heartwarming time
with Mama & Papa.
Skipping Panama
The original plan to sail to Panama via San Blas islands was abandoned after seeing rather disappointing pictures my parents had taken there.
Panama also has an insane immigration policy which cost us money and nerves.
So instead we decided to go to Costa Rica directly.
Marcela - a 29 year old girl invited us to surf her couch for a couple of days and we ended up having an apartment to ourselves, driving to the coast with her and seeing 4 of their many houses. While staying in San José, we had two "pura vida" picknicks. We also met Mickey, a guy from South Korea who travels around the world for 4 years and is now riding around America on his motorbike like Che Guevara did.

Monteverde
Die 3 Tage dort waren unsere teuersten bis jetzt, dafür haben wir auch das ultimative Touri-Programm voll durchgezogen, uns eine Canopy Tour mit kleinem Bungee-Sprung (man rauscht am Drahtseil durch und über den Dschungel) und eine Nachtwanderung inklusive Faultier, Tarantel und vielen anderen süßen Tieren gegeben. Das Geld hat sich gelohnt, der “Nebelwald” hat eine ganz eigene Aura und dieses unendliche Grün war Entspannung pur.
Playa Grande
Unsere Couchsurferin Marcela aus San José hat uns in eines ihrer vielen Häuschen am Strand eingeladen. Der Playa Grande sieht so aus wie er heißt, tagsüber hat man ihn für sich allein, früh am Morgen tummeln sich die Surfer.






Wir hatten Hängematten, Mangos und Heulaffen im Garten; Karl wurde in einen mit Stöckchen
bewaffneten Angriff der Affengruppe
verwickelt.
San Juan del Sur
(Nicaragua)
We were surprised by how pretty gringo-party-village San Juan actually was. The houses are colorful, the beach is big and clean, they have cozy cafés and amazing bakeries!
We slept in the most beautiful hostel so we decided to stay for longer, met Canadians, hung out in (Canadian) bars, "surfed" and enjoyed the starry sky from a hammock.

Isla de Ometepe
These two vulcanos forming an island turned
out to be one of our highlights so far. A friend is building a house in the middle of nowhere there - 2 hours on a bumpy chicken bus for 16km where men on donkeys come for selling groceries.
He uses glass bottles, trash, mud and banana leaves and creates the most beautiful home in his banana garden to get away from madness. We helped varnishing, cut firewood and made chocolate crêpes from raw cocoa beans.
We also found out that happiness often comes from simplicity.
Laguna de Apoyo
We spent two nights on and around this 175m deep lagoon in a very pretty hostel where Karl's night-mare of getting stung by a scorpion came true.
The deep blue is gorgeous and perfect to relax...we even wrote some postcards.
León
Mickey & Sushi
Wir hatten keine großen Erwartungen an die “Kolonialstadt” León, aber wir haben uns nach so viel Strand, Insel und Laguna auf städtische Dinge wie Optiker und Post gefreut.
Außerdem sind wir auf einen kleinen Vulkan gewandert und auf einem Brett mit 50km/h wieder runtergerutscht. Vulcano Boarding heißt das und ist hier der letzte Schrei unter den ganzen Backpackerdullis, denen wir sonst so gut wie möglich aus dem Weg gehen.
Santa Ana
(El Salvador)
So lange wie wir von Nicaragua nach El Salvador gebraucht haben, so lang war
leider auch nur unser
Aufenthalt dort (ca. 14
Stunden). Das war recht
unglücklich, weil wir gern länger geblieben wären, aber in Guatemala unbedingt einen 3-tägigen Treck mitmachen wollten, der nur an bestimmten Tagen startet.
In El Salvador haben wir keinen einzigen weiteren Touri gesehen und die Freundlichkeit der Leute war von der ersten Minute an auffällig.
Die 12 Stunden in vollgequetschten “Chicken Bussen” nach Guatemala waren mal wieder ein Erlebnis. Sobald der Bus steht oder langsam fährt, reihen sich Händler wie eine Perlenkette von der Eingangs- zur Ausgangstür auf und so kann man quasi sitzend zu Kaufland gehen. Mal abgesehen von allen Früchten und Gemüsen der Welt kannst du dir auch Ibuprofen, Klopapier, Gürtel oder Socken für den Weg klarmachen. Ein Typ hat dann noch ungelogen 30 Minuten lang brüllend die Bibel rezitiert.
Nach "Guate", wie sie ihre Hauptstadt hier nennen mussten wir glücklicherweise nur zum Umsteigen. Dafür bei Nacht - war nicht so geil, aber die Leute sind überall hilfsbereit - auch wenn sie in einer der gefährlichsten Städte der Welt wohnen. Eine Süßigkeitenverkäuferin hat mich zum Pipimachen in ein
Hostel begleitet.
Guatemala - Stadt (Hauptstadt von Guatemala)
Antigua
Nach besagter Tour im Chicken Bus erreichten wir Antigua, eine nette Kolonialstadt in Guatemala. Kolonialstadt ist nach Cartagena immer relativ. Ansonsten gilt wohl eher: kennst du eine, kennst du alle. Immer ein Parque Central, kleine Avenidas und Calles mit netten Cafés, im Schnitt 7-10 Kirchen verstreut, Tuk Tuks und bunte Häuser.
ABER: Endlich ist der amerikanische Einfluss fast verschwunden, es gibt traditionelle Frauen (wir nennen sie die Weed-omis, da sie Gras und space cookies
verkaufen) und keine Machos mehr. Und
außerdem ist es endlich wieder grün und mild
statt brechend heiß!
Zu Fuß über die Grenze zwischenEl Salvador und Guatemala
From Xela to Lago de Atitlán
We did a complete non-profit trekking tour for the 46km that lay between the city of Xela and the Atitlan Lake. All the money goes to the education of kids whose houses we sometimes passed in the most rural areas. Even the guides' food is payed for with tips.
"Quetzaltrekkers" equipped us well with shoes, rain jackets, backpacks, sleeping bags and mats.
We slept in tiny villages in the houses of locals, went to see a costume / music play a family had prepared where they played tortoiseshells instead of drums and a conch instead of a trumpet.
Our tiny track led us through the clouds and forests most of the time but we also got beautiful views in the sun and immediatley stopped complaining about a heavy backpack when we passed locals with LOADS of logs or dried corn on their backs.
The entire hike was a very unique and great experience! Our group and guide were great, we got treats like cookies and s'mores at a campfire and loved the feeling of putting your burning legs to sleep.
Haircut anyone?
There is a person behind it
We then spent some cozy days in hippie San Marcos la Laguna right on the lake with an amazing couple from Australia we had met on the hike and a British girl. We celebrated Karl's birthday here and cooked a lot of vegetables.
Semuc Champey
Semuc Champey wohl der ungeschlagene Fehltritt unserer bisherigen Reise. Von dort aus gibt es eine Straße zur Mexikanischen Grenze, über die kommt man sicher nach San Cristobál – unserem nächsten fixen Ort und Abflughafen zur mexikanischen Hochzeit. So dachten wir und nahmen den 12-stündigen Transport über Antigua auf uns. Aber nix da! Da es in Guatemala nur etwa zwei befahrbare Straßen gibt, mussten wir 36h später wieder den ganzen Weg zurück nach Antigua und von dort am nächsten Morgen weiter nach San Cristóbal...bleeeh.

Die Ankunft bei Semuc Champey war schon mal scheiße. Da drängen sich 20 Guatemalaboys um deinen Bus und drücken dir ihre Hostelflyer gegen die Scheibe. Und du kommst dir vor wie der dümmste Touri im Lande. Dann endlich im hostel stellte sich heraus, dass die ganze Dorf-community seit einem Monat keinen Strom hat, weil die Leute gegen die Preise streiken. Da bekam dann candle-light-dinner eine ganz andere Bedeutung...stilecht mit Kerze in der halbvollen Colaflasche und dadurch höchst romantisch!
Die blauen pools, weswegen die Touris hier anlaufen waren natürlich ganz
hübsch anzusehen und das Baden macht dann fast den Preis- und
Zeitaufwand vergessen, dennoch mussten wir uns hier in der ersten
Nacht ganz schön gegenseitig trösten.Nun ja, am Ende der
Reise werden diese Momente nicht hängen bleiben
und das ist die Hauptsache.
San Cristóbal
de las Casas
Guadalajara
Die Fahrten im Shüttle, wie Karl sie nennt, haben wir gut hinter uns gebracht.
Der Unterschied zwischen Antigua und San Cristóbal ist verschwindend gering - die bunten Frauen riechen immer noch nach Maismehl, haben viele Kinder und Silberzähne.

Wir genießen unsere Zeit hier und stöbern in kleinen Boutiquen auf wunderbaren lokalen Märkten
und in köstlich duftenden Cafés.
Zurück in Antigua
Jetzt freuen wir uns
jedenfalls aufs Weiter-
ziehen und sind ge-
spannt auf Mexiko.
Guatemala konnte mit
so einigen Juwelenmomenten glänzen, aber es wird auch wieder schön sein, wenn das Wechseln eines umgerechnet 10-Euro-Scheines nicht jedes Mal zum Problem wird und es nicht 3mal am Tag Reis mit Bohnen und Hühnchen gibt. Buenos días
Mexico!
In GDL haben wir bei zwei verschiedenen couchsurfern schlafen können, bei einem waren wir #203 & #204 ... Er hat uns dann eine Mitfahrgelegenheit bei einem Freund zur Küste organisiert.
Die Stadt hat mich nach so vielen Ministädtchen ein bisschen überfordert, wir haben eine Nachtfahrradtour mit 250 Radlern gemacht und sind durchs schöne Zentrum gelaufen.
I had been looking forward to the wedding from the beginning of our trip and it was great to see happy faces from Salt Spring again.
The decoration and bridal couple were beautiful and the party didn't end until the early morning.

And even though the immense pool and air conditioned room were a nice change, it felt good to leave the expensive Resort and get back into the real world.

Mexico-City
Aaah, Mechikoo!
We adored the big (!!!) city, the diverse
areas, the urban culture and the green
spaces in between. We went to some of the
best museums we've ever been to.
We first stayed on blankets on the floor at a place where a cockroach hit my face at night but with a very, very nice guy who had never put butter on his bread before. It was pretty sad to watch as a German. I don't know what's up with with everybody's diet here. All they seem to eat is
deep fried tortillas, meat, cheese and chicken
in chocolate sauce and I wonder how
at least some Mexians can
stay fit.
Frida Kahlo's corsetts
People like to dance in DF
The national orchestra played and sung the EU-anthem here for us
Cancún
The fact that I didn't take a single picture in Cancún speaks for itself - it was raining almost constantly due to a tropical storm, we had a hard time finding a good place to have coffee and then couldn't have it inside the mall because the AC was just too cold.
We did stay with a nice couchsurfer couple though! They use a sponge and dish soap to clean their tomatos and salad ... it's weird to see how people differ in the kitchen. Also, the water looks fantastic even when the sky is grey.
Isla Holbox
It also rained a lot on this little
paradise island, but we had a nice
time in our little hut and snorkeled with a whale shark - the biggest fish on earth - which was fascinating and beautiful and looked like in this google-image.
Valladolid
& Chichén Itzá
Mérida
Tulum
The reason why people stay in
Valladolid is called Chichén Itzá, one of
the new seven world wonders, UNESCO world heritage and one of the largest Mayan cities around the 10th decade. We managed to arrive before the busloads full of sunburnt and obese Americans with fanny packs. Then we took the same pictures of the pyramids everyone else took that day. Around the little city Valladolid some "Cenotes" (a sinkhole) can be reached by bike and we found a private one for us to swim in.
The Mayans liked to play "Three in a Row"
We are currently spending a week in Mérida and improving our Spanish four hours a day in a lovely little school. The difference between Bogotá is huge, there is only one other guy in my class and even when we go for lunch with other students after class, all we speak is Spanish. I am very happy here, and enjoy the afternoon rains that cool down the 37° hot air. We found our favorite restaurants and cheap taco places and became buddies with the hostel staff.
our school
The Yucatán
We started to like Tulum right after we
got off the bus and we fell in love with it when we saw the beaches. We had fun nights at bars, a great hostel atmosphere, an oceanview from Mayan ruins, bike tours and a shower in the rain.
Laguna Bacalar
A friend from Tulum recommended the
Lagoon Bacalar so we image-googled and decided
to go. Lagoon - even the word makes you go "aaah".
The Bacalar Lagoon made us go "whooa" though. Since it's off season (it sometimes rains for 5 minutes a day) you get a dock to yourself at the lagoon. They call it "la laguna de los siete colores" and even though we only counted five colors, we were still stunned by its beauty. Bacalar was also the place where I had the best pineapple and mango of my life. It's the season and even if hostels don't provide knifes - they all have a smoothie blender.
Caye Caulker
The holiday backpacking continued in Belize. Our little island was really just a 2 hour boat ride away from the Mexican border (we passed Leonardo DiCaprio's private island but he wasn't home) but we arrived in a completely different world. First, we cast off and arrived late, which strangely is unlikely in Mexico. Than English is the official language though nearly impassabl do andastan. Every second guy on the street looks like Bob Marley and when walking through the sandy roads on Caye Caulker, you can hardly believe that the country you're in, in fact has laws and an actual government.

The reason why we went apart from the different culture was the snorkeling trip we did for half a day - probably one of the best days in my life. We went eye to eye with nurse sharks, huuuge sting rays, turtles, every fish you can imagine, corrals and a manatee - now my favorite animal of all times. The animals were used to people being around them so the manatee twice came so close that I moved away to not touch it. It was slightly sad to leave the ocean world and get back on the boat.
Flores & Tikal
Back to Guatemala for a stop! Flores is a
pretty village-like town located on an island in a lake.
We visited our favorite of all ruins in "Tikal", where the Mayans built their city for 200.000 people in the middle of the rain forest 2000 years ago.
What we did was to get up at 2am, climb up one of the pyramids, sit down on top where the whole group was suddenly very quiet to hear the jungle waking up and watch the sun come up over the ruins.
Palenque
Villahermosa
Las Vegas
Central America

At midnight, five hours before our bus was supposed to leave
from Flores to Palenque, Karl couldn't find his cellphone that he
had seen 3 hours ago before we left the hostel for dinner. Luckily,
the hostel owner had installed some security cameras a couple of weeks
ago so we saw that a staff member had taken it. It was nowhere to be found and the workers phone was turned off. He was supposed to come in the next morning at 6:30am. Just two hours after our bus would had left. Karl wanted to wait.
So I decided to go to Palenque by myself to wait for Karl to arrive 24 hours later since I didn't want to pay for the busride again. At that point, I didn't know I would be riding
that
solo. I was the only one in the little bus that took me to the border and the only tourist I saw on the entire way. It was a long and uncomfortable journey, including a little boat ride to cross the border between Guatemala and Mexico.
Then in Mexico, our little bus was stopped 5 (!!!) times by either the military
or the police and I witnessed Mexican corruption at its worst.

Palenque is one of these places where you don't feel bad after
leaving after just one night.Where the hostel staff just
doesn't care about a thing, old guys hit on any light
skinned girl they see and the heat simply makes
everything unbearable.
I drank 5 liters of water yesterday and since I am currently applying for universities and need a laptop and a cool functioning brain Karl and I decided to give ourself some luxery and stay in an air conditioned room for two nights before leaving the Central American part of our journey behind us and going to Las Vegas.
The good room turned out to be a fantastic idea, since Villahermosa might be the most unattractive and untouristy town in Mexico and people didn't seem to like us very much – mainly because we often get mistaken as Dutch and the
Netherlands had just beaten the
crying nation.
Las Vegas - the mirror of a nation, the display window of the American Dream.
Hell for budget travelers! Loads of homeless gamblers on the street.
It is amazing to see and you feel like in a different world out there in the desert with 45°, but we couldn't really connect with the people there I guess.

Even after a stolen credit card and other little obstacles, we
managed to rent our car
here!
Los Angeles
Blythe
Ich glaub in Bogotá habe ich mich so gut wie nie so unwohl auf den Straßen gefühlt, wie nachts in Blythe. Ein kleiner amerikanischer Vorort, wie er im Film steht, wo wir im Motel geschlafen haben und wo die Polizisten dich eher anbrüllen, als dein Freund und Helfer zu sein.
Williams / Grand
Canyon
Irgendwie haben wir die coolen Orte, die L.A. angeblich ausmachen, nicht gefunden. Der Walk of Fame war ein ziemlich normaler Bürgersteig mit vielen Kinos herum, am Venice Beach wimmelt es von wannabe-Schauspielerinnen und Posern. Außerdem haben wir ein 93$ Parkticket bekommen, was uns ganz schön die Stimmung versaut hat. Dafür konnten wir bei einem netten couchsurfer Pärchen unterkommen, was wirklich immer sehr viel ausmacht.
Der Grand Canyon war ein atemberaubendes Highlight. Obwohl wir wussten, dass er ziemlich "grand" sein würde, hat uns die Wuchtigkeit dann doch ganz schön umgehauen. Das Licht und die Farben ändern sich quasi stündlich und wir haben einen herrlichen Sonnenuntergang erlebt.
San Luis Obispo
Wir fahren jetzt auf dem
Pacific Coast Highway Richtung Norden, bis wir
in Seattle ankommen. Je weiter nörtlich wir kommen, desto schöner scheint die kalifornische Küste zu werden, wir passieren Weinberge und fantastische Ausblicke auf die Küste. Außerdem wird es grüner. San Luis Obispo, unsere Heimat für eine Nacht ist so eine Art Kurort für Amis, wer hier und in der Umgebung wohnen will, muss sich anscheinend mächtig Schotter verdient haben.
Oakland / San
Francisco
In Oakland hatten wir wieder einmal Glück
mit einer Einladung eines unglaublich netten couchsurfers, wobei die beiden Städte auch so alle vorherigen bei Weitem übertroffen hätten.
Es gab endlich wieder nette Straßen zum schnökern und staunen, guten Kaffee und viele individuelle Künstler.
Die Barszene in Oakland ist fantastisch, wir waren auch in einer Art altberliner Kneipe, in der ca. 60-jährige vom Klavier begleitete Karaoke gesungen haben.
Irgendwo zwischen Oakland und Oregon
Zwischen Oakland und Portland haben wir zwei kleine Stops eingelegt. Den ersten haben wir in einem Ort verbracht, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe – in einem der vielen überteuerten „Inn“s, wo die Betten immer viel zu viele Kissen haben und die Deko etwas wahllos wirkt.
Die Küstenstaße zäumend stehen die riesigen, riesigen Redwoods, teilweise 2000 Jahre alte Bäume, die eine ganz eigene Aura versprühen.
In der Nähe von Grants Pass
Die zweite Nacht haben wir auf einer Raststätte im Süden Oregons verbracht, wo wir quasi mitten in der Nacht unser Auto als Bett umfunktioniert haben.
Von dort sind wir am nächsten Morgen nach Portland gedüst, haben gesehen, wie Deutschland Weltmeister wurde und uns in der kleinen Villa unserer couchsurfer einquartiert.
Portland
Seattle
The US-Westcoast
"The dream of the 90s is alive in Portland" heißt es, hier ziehen die Leute aus San Francisco her und ich würde es genauso machen. Zunächst mal hat unsere couchsurfer-Bande ein großes Haus als WG umfunktioniert und letztens eine Anzeige mehr oder weniger wegen "vefallendem Vorgarten" bekommen. Die Leute verschenken Zucchinis aus ihrem Garten, alles was nicht local oder organic ist kommst sowieso gar nicht auf den Tisch. Wir waren im schönsten Buchladen, den ich je gesehen habe, 4 Stockwerke handbeschrifteter Regale in Privatbesitz.

Unser host hat uns mit zu einem Float genommen, das heißt, dass man sich in einen aufgeblasenen Reifen auf einen Fluss setzt und 4 Stunden mit einem Bier oder Kokosnusswasser die Strömung hinab treiben lässt.
Seattle fand ich nicht ganz so spitze wie Portland, aber wie jede andere Stadt auch gewinnt es durchs Meer und die umliegenden Berge.
Wir haben bei einem Wrestler gewohnt, was uns einen kleinen amüsanten Einblick in den Sport gegeben hat.
Ansonsten macht sich langsam eine ziemliche Reisemüdigkeit breit und wir können uns nicht mal mehr für Museen oder lange Touren aufraffen.
Salt Spring Island
Coming back to Salt Spring 6 years after my
last visit felt better than I thought. I looked at the
places with different eyes and saw a beauty and community drive I never appreciated enough at the time
when I lived there for a year.
Our amazing guide and friend Margo took us kayaking with seals and song jamming. At night, we went swimming in the glowing and sparkling phosphorescence-Pacific. I had my long missed Mocha and Power Sphere, Pizza at Myriam & Graham's and a happy heart!
BC Ferry rides
Chocolate Beach
Karl left for Chicago / Toronto / Detroit / Montréal this morning, now it's just me and Anna and all the Canadians left in Vancouver. We live in apartments of different friends and are always doing something. We went to parties, beaches, mountains and lakes and the "being tired of traveling" mood turned into not wanting to leave. Vancouver turns me into the person I want to be and makes me forget about all the bad things.
Returning Home
Apart from all the memories I gathered, I carry some new scars and bruises home. I had to sew and repair my backpack a couple of times, I had to throw away two pairs of shoes and my shirts are full of wholes.

I learned how to be more patient with people - service in Mexico is just not as fast as in Germany and it's okay to wait for a bus in Nicaragua for more than an hour.
I know a little more what I want to do with my time and studies and what I don't want to do. At least I know what it takes to make me genuinely happy.
As always - traveling made me appreciate home. Not necessarily Berlin, but just being home and having a fully equipped kitchen and a coffee with people who you didn't just meet yesterday and really know you.
My parents gave me the greatest support I could ask for and I might have done it without the financial aspect- but never without the helping organizing hands and ears at home.
The places I didn't want to leave were Tikal in Guatemala, the Laguna Bacalar in Mexico, the coffee zone in Colombia and Vancouver. I'm sure I'll move back there for a longer period of time soon.

Now I'm unpatiently waiting for the universities to accept me for a psychology master's and for Anna-Lena to follow me home from Canada.

Thanks to the 500 views of followers and hopefully see you next time!
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