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Klimafolgen für Afrika und Asien

Klimafolgen für Afrika und Asien
by

Lennart Augustin

on 15 July 2010

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Transcript of Klimafolgen für Afrika und Asien

Klimafolgen
für
Asien und Afrika

Von
Lennart Augustin 1. Klimafolgen für Asien

2. Klimafolgen für Bangladesh

3. Klimafolgen für Afrika

4. Klimafolgen für Ägypten

5. Fazit

6. Literatur 1. Klimafolgen für Asien Für Asien wird ein über dem globalen Mittel liegender Temperaturanstieg prognostiziert Für Südasien wurde ein Anstieg von 2,7°C im Sommer und 3,6°C im Winter errechnet Insgesamt werden die Niederschläge zunehmen

Nur in Mittelasien werden sie stark abnehmen Asien besitzt die größten Getreideanbaugebiete der Welt

Ein großer Teil der Bevölkerung ist von Getreide abhängig

Durch den Klimawandel wird im Norden ein höherer Ernteertrag prognostiziert

In gemäßigten Regionen, wie in Teilen Chinas, könnten durch starke Verdunstung 30 % des Ernteertrages ausfallen 32 % der weltweiten Wasserressourcen befinden sich auf dem asiatischen Kontinent

Auf Asien fallen 70 % des weltweiten Wasserverbrauchs

Dieser wächst aufgrund des Bevölkerungswachstums weiter an Das Ökosystem Asiens könnte sich verschieben

Das Waldwachstum wird sich nach Norden verschieben

Dadurch wären 10 % der Pflanzenarten und 6 % der Tierarten in China vom Aussterben bedroht

Cholera, Malaria, Dengue-Fieber und die pazifische Schlafkrankheit werden sich ausbreiten 2. Klimafolgen für Bangladesh Laut der Bevölkerungsprojektion der Vereinten Nationen wird die Bevölkerung von 137,439 Mio. im Jahr 2000 auf 210,823 Mio. im Jahr 2025 anwachsen. Der Klimawandel wirkt sich durch Zyklone, Überschwemmungen und Erosion aus. Die Durchschnittstemperatur in Bangladesh stieg in den letzten hundert Jahren um 0,5 Grad.
Bangladesh ist aber nur für 0,2 % – 0,3 % des globalen Treibhauseffektes verantwortlich. In den „normalen“ Monsunperioden ist Bangladesh zu 25 % und in Extremsituationen zu 60 % überflutet. 3. Klimafolgen für Afrika Die Oberflächentemperatur könnte in Afrika um 3°C - 4°C zunehmen. Bei pessimistischen Rechnungen sind sogar 7°C - 9°C möglich. Die Niederschläge könnten bis 2099 um 20 % zurückgehen. Bis zum Jahr 2050 werden 350 - 600 Mio. Menschen von Trinkwassermangel bedroht sein. Globale Niederschlagsmodellrechnungen, die sich auf gekoppelte Ozean- und Atmosphärenbedingungen beziehen, prognostizieren starke Veränderungen in dem Ost-Westband. Die Gesundheit der Menschen in Afrika hängt eng mit der Niederschlagsmenge zusammen.
Durch Überflutungen in Ostafrika wird es zur Vermehrung von Vektortieren kommen.
Vektortiere z.B. Tsetsefliege (Schlafkrankheit), Anopholesmücke (Malaria). 4. Klimafolgen für Ägypten Zentrale Naturkatastrophen sind Trockenheit, Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche und Vulkanausbrüche. Bedroht wird Ägypten durch den Meeresspiegelanstieg und Deserfikation.
Die Gefahr ist im Nildelta am größten. Bereits jetzt wurde das Maximum des möglichen Wasserverbrauchs erreicht.

Die Agrarwirtschaft verbraucht ca. 85 % der Wasserressourcen.

Ca. 20 % des BIP werden durch Landwirtschaft erwirtschaftet.

Für 2050 ist eine Bevölkerung von 115 – 179 Mio. Menschen prognostiziert. Die Selbstversorgung Ägyptens mit Nahrungsmitteln würde von 60 % 1990 auf 10 % 2060 sinken. 5. Fazit Die Auswirkungen des Klimawandels auf Asien und Afrika lassen sich nur schwer voraussagen.

Die heterogene Umwelt und die zukünftigen Eingriffe des Menschen machen prognosen unsicher.

Für beide Kontinente gelten Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren, Unwetter und Erosion als wahrscheinlich.

Die Intensität wird vermutlich stark zunehmen. Die einzelnen Staaten können wohl nur wenig ausrichten.

Lediglich ein globales Umdenken und Agieren könnte den betroffenen Staaten helfen. Vielen Dank 6. Literatur Brauch, Hans-Günter: Klimawandel, Umweltstress und Konflikt. AFES-PRESS Studie für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Hopfenmüller, Bernhard und Maag, Thomas: Modellierung und Prognose: Klimafolgen. Uni Regensburg. 2009.


The Intergovernmental Panel on Climate Change: http://www.ipcc.ch/index.htm.
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