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Reaktorkatastrophe in F

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by

Hanna Oestreicher

on 16 May 2015

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Transcript of Reaktorkatastrophe in F



Reaktorgebäude befinden sich wieder im Normalzustand


Freisetzung von radioaktiven Stoffen wurde gestoppt


Reaktorgebäude wurden entweder luftdicht eingeschlossen oder repariert


Ziel des Betreibers des Atomkraftwerks: Stabilisierung, Stilllegung und Entfernung der Reaktoren 1-4


im Umkreis von 20 km von Fukushima leben immer noch keine Menschen
Folgen ionisierender Strahlung
Aktuelle Lage hinsichtlich Kernenergie
Wenn ionisierende Strahlung auf lebendes Gewebe trifft werden Körperzellen zerstört

Möglichkeiten mit ionisierender Strahlung in Kontakt zu kommen:

äußere Bestrahlung Atmung
verseuchte Lebensmittel

genetische (vererbbare) Schäden und somatische (körperliche) Früh-und Spätschäden

Genetische Schäden: keine äußeren Schäden; Erbgut der Ei-/Samenzelle wird verändert

Somatische Schäden treten nur beim Bestrahlten auf
Frühschäden: kurz nach Bestrahlung
Spätschäden: Jahre oder Jahrzehnte nach Bestrahlung

Bei Tieren konnten ähnliche Schäden wie beim Menschen festgestellt werden

Pflanzen nehmen radioaktive Stoffe über die Luft, den Boden oder über Regenwasser auf

Es wurde festgestellt, dass sich Pflanzen verändern und gegen Radioaktivität schützen






$1.25
Montag, 18.05.2015
Vol XCIII, No. 311
Ablauf und Ursache der Katastrophe
Aktuelle Lage hinsichtlich der Umwelt
11. März 2011: Nach schwerem Erdbeben Stufe 9,0 folgt ein Tsunami

Atomkraftwerk Fukushima wird stark beschädigt - Stromversorgung fällt aus

Reaktoren 1-3 schalten sich ab, müssen wegen der Nachwärme mithilfe von Notstromgeneratoren weiterhin gekühlt werden - fallen nach einer Stunde aus

Reaktorkerne mehrere Stunden nicht gekühlt - Überhitzung und teilweise Kernschmelze

Druckaufbau in den Reaktoren durch Oxidation von Brennstabmaterial und dem verdampften Kühlwasser

Dampf wird abgelassen, um Explosionen zu vermeiden - radioaktivie Partikel gelangen in die Luft

Nach einigen Tagen, provisorische Kühlkreisläufe zur Vermeidung von noch mehr Schäden


















Reaktorkatastrophe in Fukushima und deren Folgen
Schmetterling mit genetischen Schäden
Bei den Tieren und Pflanzen um Fukushima herum konnten die genannten Schäden festgestellt werden:

Die Population ging zurück

Mutationen und ein langsameres Wachstum konnten festgestellt werden


Es gab aber auch Anpassungen an und Resistenzen gegen die Radioaktivität




















Wiederaufbereitungsanlagen
Nur teilweises Recycling der Brennelemente

Herauslösung des unverbrauchten Uran-235 und Plutonium durch das sogenannte Purex-Verfahren ( Plutonium-Uran-Reduktion durch Extraktion)

Nachteile von Wiederaufbereitungsanlagen:



viel Atommüll
geringer Teil kann Atomwaffen-
wiederaufbereitet bau aus
werden Plutonium

Lagerung des Atommülls
bis jetzt keine Möglichkeit radioaktiven Abfall in sog. Endlagern bis zu seiner Unschädlichkeit zu lagern

Zwischenlager: (in Deutschland 16) vorübergehende Lagerungsmöglichkeit genutzt werden

13 der Zwischenlager bei den Atomkraftwerken, sind einfache Hallen und dürfen (ohne Antrag ) nur bis zu 40 Jahre genutzt werden

3 weitere Zwischelager in Niedersachen (Gorleben), Schleswig-Holstein (Ahaus) und Mecklenburg-Vorpommern (Rubenow)

Mögliche Endlager, die noch auf ihre Eignung geprüft werden sind:
stillgelegtes Bergwerk "Konrad" in Niedersachsen
Salzstock "Gorleben" in Niedersachsen; momentaner Favorit für ein Endlager

Bis 2031 soll ein möglichst sicheres Endlager gefunden werden
Zukunft der Atomkraftwerke
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