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Mascha Kaleko

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by

Julia T.

on 4 June 2013

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Transcript of Mascha Kaleko

Mascha Kalko Gliederung Biografie
Mascha Kalekos Schreibstil
Analyse und Interpretation des Gedichts "Sozusagen ein Mailied"
Fazit
Quellen Biografie Kindheit und Leben in Berlin Exil Rückkehr in die Heimat Jerusalem und ihr Lebensende
Manchmal, mitten in jenen Nächten,
Die ein jeglicher von uns kennt,
Wartend auf den Schlaf des Gerechten,
Wie man ihn seltsamerweise nennt,
Denke ich an den Rhein und die Elbe,
Und kleiner, aber meiner, die Spree.
Und immer wieder ist es dasselbe:
Das Denken tut verteufelt weh.

Manchmal, mitten im freien Manhatten,
Unterwegs auf der Jagd nach dem Glück,
Hör ich auf einmal das Rasseln der Ketten.
Und das bringt mich wieder auf Preußen zurück.
Ob dort die Vögel zu singen wagen?
Gibt's das noch: Werder im Blütenschnee . . .
Wie mag die Havel das alles ertragen,
Und was sagt der alte Grunewaldsee?

Manchmal, angesichts neuer Bekanntschaft
Mit üppiger Flora, - glad to see -
Sehnt sichs in mir nach magerer Landschaft,
Sandiger Kiefer, weißnichtwie.
Was wissen Primeln und Geranien
Von Rassenkunde und Medizin . . .
Ob Ecke Uhland die Kastanien
Wohl blühn? Sozusagen ein Mailied (1938) Inhalt Heimatgedanke:
schmerzhaft
heimlich Exil kann die Heimat nicht ersetzen
kein Kontakt zur Heimat Sehnsuch in die Heimat
Vorteile des Exillandes sind nicht besser als die Heimat Analyse geboren am 07.06.1907 im heutigen Polen
russischer Vater und österreichische Mutter
mit 7 Jahren Flucht über Frankfurt nach Marburg
nach Kriegsende Umzug nach Berlin
Kreis der schöpferischen Boheme im "Romanischen Café"
Januar 1933 "Das lyrische Stenogrammheft" erscheint
08.08.1935 Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer
Scheidung von ihrem Ehemann Saul Kaleko
1938 Flucht nach New York mit ihrem zweiten Mann Chemjo Vinaver und ihrem Sohn Amerika = Ort zum Überleben
Chemjo sprach kaum Englisch und war auf Mascha angewiesen
Entwurzelung war schlimmer als der Verlust des Publikums
Verarbeitung der Gefühle in Poesie
1945 Gedichtband "Verse für Zeitgenossen" --> Veröffentlichung eines deutschen Gedichtbands in den USA
1956 Rückkehr nach Deutschland Neuauflage des lyrischen Stenogrammheftes --> großer Erfolg
1959 Kaleko sollte den Fontanepreis bekommen
Ablehnung des Preises, da ein Jurymitglied ein ehemaliges SS Mitglied war
"Daß bisschen Ruhm war vorüber"
Umsiedlung nach Jerusalem große Isolation, fremde Sprache
Kaleko wurde zur unbekanntesten Dichterin Jerusalems
Ironie verbittert
einmal im Jahr Reise nach Deutschland, um Kontakte zu pflegen
1968 Tod des Sohnes => Beginn von Kalekos Leiden
1973 Tod ihres Mannes
1974 letzte Gedichte handeln von Schmerz des Verlustes
Herbst 1974 Rückkehr nach Berlin, um Kraft zu schöpfen
31.Januar 1975 Tod in Zürich auf dem Rückweg nach Jerusalem Mascha Kalekos Schreibstil sehr Gefühls betont
Gedichte ähneln einer Biografie
Ironie
Erlebnislyrik a
b
a
b
c
d
c
d e
f
e
f
g
d
g
d h
i
h
i
j
k
j
l Schlaf des Gerechten = Tod
die Spree = Wahlheimat Berlin Jagd nach dem Glück =Hoffnung auf das Gute im Exilland USA Vögel singen nicht frei --> Unterdrückung Personifikation der Gewässer Primel und Geranien = Metapher für die USA
Rassenkunde und Medizin= Metaphern für Deutschland Unterbrechung des Reimschemas = Zeichen für Veränderung Sozusagen = nicht ganz dem entsprechend
Mailied = Freunde, Frühlingsbeginn Fazit Sehnsucht in die Heimat
Exilland ersetzt trotz Vorteile die Heimat nicht
kaum Kontakt zur Heimat Quellen http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/langenacht/715086/ (Zugriff: 28.5.2013 17:50)

http://www.maschakaleko.com/ (Zugriff: 28.5.2013 17:30)

Deutsche biografische Enzyklopädie Band 5, Walther Killy, K.G.Saur Verlag

Lyrik des Exils, herausgegeben von Wolfgang Emmerich und Susanne Heil Reclam Verlag
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