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Landratsamt Ravensburg - Interkulturelle Kompetenz

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by

Holger Witzenleiter

on 7 April 2016

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Transcript of Landratsamt Ravensburg - Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle
Kompetenz

Eigene
Kultur

im Verwaltungshandeln
Kulturelle
Fremdheit

Kultur-
grammatik

Xpert -
Culture
Communication
Skills® - Basic

Vorstellungs-
runde
Lernziele
Zunahme
Interkultureller Begegnungen
Kontexte
Wozu
Interkulturelle Kompetenz?
Konflikte
Kulturbegriff
Sprichwörter und Werbung
Identität
Werte und Normen
Kulturmodelle
Der fremde Spiegel
Fremdheit und
Gruppenbildung
Umgang mit Fremdheit
Fremdheit als
Lernchance
Fremdheit in der
interkulturellen Begegnung
Kulturdimensionen
Kulturgrammatik
Überblick der CCS
Dimensionen
Dimension Zeit
Dimension Raum
Dimension
Individualismus vs.
Kollektivismus
Mein Name

Wo ich interkulturell kommuniziere
Wo arbeitet die (meine) Verwaltung interkulturell.

Wo ich wäre, wenn ich heute nicht dieses Seminar besuchen würde

Das Seminar hat sich für
mich gelohnt, wenn …


Vorstellungsrunde

Sensibilisierung
Präzisierung der Wahrnehmung
Kulturbegriffe und Kulturmodelle
„Kulturgrammatik“
Perspektivenwechsel
Selbstdistanzierung
Erweiterung der eigenen Handlungsroutinen

Lernziele

Größere Anzahl und Intensität der Kontakte
zu Menschen aus anderen Kulturen

Berufsbedingte Zusammenarbeit mit nichtdeutschen Partnern wird für viele Branchen zur Selbstverständlichkeit

Globalisierung und Internationalisierung vieler gesellschaftlicher Bereiche

Zunehmende Mobilität und Vernetzung
Zunahme der interkulturellen Begegnungen



„Recht auf Differenz“ wird zugestanden

Selbstverständliche Unterscheidung nach nationaler Zugehörigkeit

Ansprache von Differenz erfüllt eine Ordnungsfunktion und ist willkommen

Deutschland ist faktisch ein Einwanderungsland!

Von 1987 bis 2001 in absoluten Zahlen mehr Zuwanderer als die klassischen Zuwanderungsstaaten Australien und Kanada zusammen

2006: 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund

Dies entspricht 19,1 % der Wohnbevölkerung

40 %  aller Stuttgarter haben Migrationshintergrund. (Quelle: Mikrozensus 2010)

Migration und Integration

7

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Landratsamt Ravensburg
12. April 2016
Die „Fremden“ sind fester Bestandteil der Gesellschaft

Differenz ist im Regelfall nicht erwünscht

Das gesellschaftliche Zusammenleben schwächt die scharfen Konturen der kulturellen Abgrenzungen ab

Kulturwechsel und „Patchwork-Identitäten“ sind die Regel


Multikultureller Kontext:


Wesentliche Rolle für das Ergebnis einer interkulturellen Begegnung

Gelungene interkulturelle Verständigung beeinflusst die Zufriedenheit aller Beteiligten

Aus Gescheiterter interkultureller Kommunikation entstehen deutliche Konflikte und erhebliche persönliche Verletzungen

Verbessert den Handlungsspielraum in der Kommunikation mit fremd-kulturellen Gesprächspartnern und bei der täglichen Arbeit

Wozu braucht man
interkulturelle Kompetenz?

Ziehen Sie eine Begrüßungskarte

Folgende Situation:
Soeben auf dem Flughafen
eingetroffen, versuchen die
Teilnehmer einer internationalen Tagung, sich gegenseitig zu begrüßen.


Begrüßungsspiel

… man wahrnimmt, dass Menschen aus anderen Kulturen sich anders als eigentlich erwartet verhalten

… man erlebt, wie vertraute Zeichen mit anderen Bedeutungen verknüpft werden

… man Schwierigkeiten hat, die Ziele, Normen und Rollen zu verstehen, die das Verhalten der Menschen im Zielland regulieren

… man erfährt, dass bislang bewährte eigene Verhaltensweisen erfolglos bleiben

… man nicht den Verhaltensspielraum kennt, den die Menschen im Zielland gewohnt sind

Interkulturelle Konflikte entstehen, weil …

Dozent: Holger Witzenleiter
lizensierter Xpert®-Trainer
Gruppe 1:
Was gehört alles zur „Kultur“?
Finden Sie eine Definition von „Kultur“

Gruppe 2:
Sie erhalten 4 Aussagen zu "Kultur".
Was reizt Sie an jedem Zitat?
Welche Konsequenzen kann eine Auffassungen haben, wenn ich sie als Grundlage für mein berufliches Handeln nähme?

Gruppe 3
Sammeln Sie gemeinsam Sprichwörter.
Benennen Sie die zugrunde liegenden Werte.
Entscheiden Sie, ob die Werte heute noch gültig sind.


Kultur ist…
... ein sozial organisiertes System von Verhaltens-
und Bedeutungsmustern

.... erlernt

... ein Gruppen-Phänomen und prägt nur einen Teil der
menschlichen Persönlichkeit

... identitätsstiftend und damit stark emotional besetzt

... Instinkt-Ersatz des „Mängelwesens“ Mensch, liefert
„Landkarte der Bedeutungen“

... ein offenes System, dynamisch und einem ständigen
Wandel unterworfen

Sie kommen in ein fremdes Land:
Was fällt Ihnen als erstes auf?‏

Sie sind nun schon ein halbes
Jahr im Land: Was fällt Ihnen nun auf?

Und woraus speist sich das alles?
Was ist der Kern?

Das Eisberg-Modell

Culture Communication Skills Basic

Kulturelle Ausdrucksformen –
Die Kulturzwiebel

Culture Communication Skills Basic

Modell für den Mensch heutiger multikultureller Gesellschaften

Wissen als ‘Kulturgepäck’

Umgang flexibel

Bestimmt jeweils individuell und situativ den Umgang mit dem Inhalt seines ‘Kultur-Rucksacks’

Modell hebt Zwang fester ‘kultureller Portraits’ auf: Der ‘Franzose’, ‘Italiener’ oder ‘Ägypter’


Der kulturelle „Rucksack“

Internationaler Kontext:
Eigene Kulturbrille
Gemeinsame Merkmale von Kultur

Kultur ist…
,,, ein sozial organisiertes System von
Verhaltens- und Bedeutungsmustern
....
erlernt
... ein
Gruppenphänomen
und prägt nur
einen Teil der menschlichen Persönlichkeit
...
identitätsstiftend
und damit stark emotional besetzt
...
Instinktersatz
des „Mängelwesens“ Mensch
und liefert eine „Landkarte der Bedeutungen“, welche die Dinge um uns herum verstehbar macht
... ein
offenes System
, dynamisch und einem ständigen Wandel unterworfen
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