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Der ethischen Elementarlehre

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by

Belinda Bello

on 1 December 2017

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Transcript of Der ethischen Elementarlehre

1. Abschnitt: von der Liebespflicht gegen andere Menschen
-Einteilung-
-Von der Liebespflicht insbesonere-
A: Von der Pflicht der Wohltätigkeit
B: Von der Pflicht der Dankbarkeit
Dankbarkeit
"[...] die Verehrung einer Person wegen einer uns erwiesenen Wohltat [...]"
Achtung gegenüber dem Wohltäter
tätige Dankbarkeit
affektive Dankbarkeit
"[...] bloßes herzliches Wohlwollen des anderen, ohne physische Folgen [...]"
C: Teilnehmende Empfindung ist überhaupt Pflicht
-Von der Menschenliebe gerade (contraire) entgegengesetzten Lastern des Menschenhasses-
§42
Der Hochmut
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Der ethischen Elementarlehre
zweiter Teil

von den Tugendpflichten gegen andere
§23
verdienstliche Pflicht
schuldige Pflicht
die Pflichten sind beeinflusst von Gefühlen
Liebe und Achtung
§24
Prinzip der Wechselliebe
gegenseitige Anziehung und Abstoßung
§25
Liebe
nicht als "Liebe des Wohlgefallens" zu verstehen (ästhetisch)
es kann keine Verpflichtung durch andere geben, Gefühle zu haben
Maxime des Wohlwollens
praktische Liebe, die Wohltun zur Folge hat
Maxime: Leitsatz, den sich jemand für sein persönliches Handeln gibt
Achtung
"[...] nicht bloß das Gefühl aus der Vergleichung unseres eigenen Werts mit dem des anderen [...]"
"[...] Maxime der Einschränkung unserer Selbsteinschätzung, durch die Würde der Menschheit in eines anderen Person [....]"
praktische Achtung
Pflicht der freien Achtung
Pflicht der Nächstenliebe
"[...] anderer ihrer Zwecke zu den meinen zu machen [...]"
Pflicht der Achtung meines Nächsten
"[...] keinen anderen Menschen bloß als Mittel zu meinen Zwecken abzuwürdigen [...]"
§26
Menschenliebe (Philanothropie)
Menschenfreund (Philanothrop)
"[...] dem wohl ist, wenn es jedem anderen wohlergeht [...]"
Menschenfeind (Misanothrop)
"[...] welchem nur wohl ist, wenn es anderen übel ergeht [...]"
Selbstsüchtiger (Solipsista)
"[...] welchem es gleichgültig ist, wie es anderen ergehen mag, wenn es ihm selbst nur wohl geht [...]"
Menschenscheu (Anthropophobie)
"[...] Abkehrung von Menschen [...]"
§27
Maxime des Wohlwollens
praktische Menschenliebe
Pflicht aller Menschen
"[...] Liebe deinen Nebenmenschen als dich selbst [...]"
Wohlwollen für mich = wohlwollend gegenüber anderen sein
Pflichtgesetze basieren auf der allgemeinen Gesetzgebung
§28
Wohlwollen in der allgemeinen Menschenliebe
"[...] ich bin im Wohlwollen mir selbst der nächste [...]"
"[...] der Maßstab der Selbstliebe würde keinen Unterschied in Graden zulassen."
Verschiedenheit der Geliebten
§29
Pflichten gegen sich selbst - am Leben ein Vergüngen finden
Geiz und übertriebene Disziplin gegen die natürlichen Neigungen berauben die Lebensfreude
"Wohlwollen ist das Vergnügen an der Glückseligkeit [...] anderer"
Maxime
sich das Wohltun zum Zweck machen
Maxime als allgemeines Gesetz annehmen
§30
wohltätig
d.h. anderen Menschen in Not zu helfen ohne dafür etwas zu erwarten -"jedes Menschen Pflicht"
jeder Mensch, der sich in Not befindet, wünscht sich Hilfe
§31
moralisch-reich
sind die, die das Leid des anderen schweigend aufnehmen, wenn sie jemandem helfen
verborgener Wohltätigkeitsakt
erspart dem Hilfebedürftigen eine größere (persönliche Erniedrigung)
§32
Dankbarkeit ist eine Verpflichtung
Dankbarkeit als heilige Pflicht
"[...] die Verbindlichkeit [kann] durch keinen ihr gemäßen Akt völlig getilgt werden [...]"
Erkenntlichkeit
§33
Intension der Dankbarkeit
respektieren und schätzen
"[...] eine empfangene Wohltat [soll] nicht wie eine Last [... angesehen werden]: sondern selbst die Veranlassung dazu als moralische Wohltat [aufgenommen werden...]"
§34
Mitfreude und Mitleid
"[...] sinnliche Gefühle [...] einer Lust oder Unlust an dem Zustande des Vergnügens so wohl des Schmerzens anderer [...]"
Empathie
besondere, nur bedingte Pflicht
§35
indirekte Pflicht
wenn man Mitleid empfindet, muss man tätig werden und helfen und nicht ausweichen/ignorieren
Pflicht
mehr Übel, Leid, ... aufhalten
Mitfreude
sich an der Glückseligkeit anderer erfreuen
§36
a) Neid
"[...] das Wohl anderer mit Schmerz wahrzunehmen [...]"
auch wenn sein eigenes Wohl nicht darunter leidet
Missgunst
qualifizierter Neid
b) (qualifizierte) Undankbarkeit
Unerkenntlichkeit
verabscheutes Laster
c) (qualifizierte) Schadenfreude
Menschenhass
Prinzip der Teilnehmung
"ich bin ein Mensch, alles, was Menschen widerfährt, das trifft auch mich."
Rachbegierde
Versöhnlichkeit
§43
Das Afterreden
Zusatz: von den Umgangstudien
§48
Von der innigsten Vereinigung der Liebe mit der Achtung in der Freundschaft
§45 - §47
§44
Die Verhöhnung
2. Abschnitt: von den Tugendpflichten gegen andere Menschen aus der Ihnen gebührenden Achtung
§37 - §41
"Ein jeder Mensch hat rechtmäßig Anspruch auf Achtung von seinem Nebenmenschen und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden."
"Der Hochmut ist eine Art von Ehrbegierde nach welcher wir anderen Menschen ansinnen, sich selbst in Vergleichung mit uns gering zu schätzen, und also eine der Achtung, worauf jeder Mensch gesetzmäßigen Anspruch machen kann, widerstreitendes Laster."
Die üble Nachrede oder das Afterreden ist die Neigung, pber andere Gerüchte zu verbreiten, die für diejenigen Nachteile haben.
"Die leichtfertige Tadelsucht und der Hang, andere zum Gelächter bloß zu stellen, die Spottsucht, um die Fehler eines anderen zum unmittelbaren Gegenstande seiner Belustigung zu machen, ist Bosheit [...]"
"Freundschaft ist die Vereinigung zweier Personen durch gleiche wechselseitige Liebe und Achtung"
"Es ist Pflicht, so wohl gegen sich selbst, als auch gegen andere, mit seinen sittlichen Vollkommenheiten unter einander Verkehr zu treiben [...]"
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