Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Biedermeier

No description
by

Robin Fürst

on 26 May 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Biedermeier

Biedermeier
Die literarische Epoche des
(1815 - 1845)
Wiener Kongress

Beginn der bürger-lichen Revolution
Gaspar David Friedrich - Frau am Fenster (1822)
Wie in der Romantik spielten die Elemente
Gegenwelt
und
Sehnsucht
eine zentrale Rolle. Im Gegensatz zur Romantik, wo die Sehnsüchte noch unerreichbar waren, wurden im Biedermeier die Ansprüche gesenkt, damit man die Sehnsüchte erreichen konnte.
So wurde die harte Realität durch eine in der Scheinwelt vorgegaukelte Ruhe und Harmonie verklärt.
Das heisst, die negative Realität wurde durch die Flucht aus der Wirklichkeit (Eskapismus) positiver dargestellt, als sie tatsächlich war.
Motive und Themen des Biedermeier
Quelle: http://deutschsprachige-literatur.blogspot.ch/2010/05/epochen-biedermeier-1815-1848.html
spiessbürgerlich
konservativ
Flucht in die Idylle
und ins Privatleben

häuslich
Nikolaus Lenau (1802-1850)
Franz Grillparzer (1791-1872)
Eduard Mörike (1804-1875),
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)
Karl Immermann (1796-1840),
Jeremias Gotthelf (1797-1854)
Adalbert Stifter (1805-1868).
Wichtige Vertreter des literarischen Biedermeier
Obwohl der Begriff "Biedermeier" auf die fiktive Figur des
Gottlieb Biedermaier
zurückgeht, trägt der Epochenbegriff das sächliche Geschlecht (neutrum). Korrekt sagt man
DAS Biedermeier
.
Mehr zur Begriffgsgeschichte finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biedermeier#Ursprung_des_Begriffs
Verzichthaltung und leise Melancholie
(anstelle der individuellen Selbstverwirklichung)
Familie statt Politik
schlichte Genügsamkeit
Moritz von Schwind - Morgenstunde (1858)
Eduard Gaertner - Zimmerbild (1849)
Das sanfte Gesetz
Die Kraft, welche die Milch im Töpfchen der armen Frau emporschwellen und übergehen macht, ist es auch, die die Lava in dem feuerspeienden Berge emportreibt und auf den Flächen der Berge hinabgleiten läßt.
Das Wehen der Luft, das Rieseln des Wassers, das Wachsen der Getreide, das Wogen des Meeres, das Grünen der Erde, das Glänzen des Himmels, das Schimmern der Gestirne halte ich für groß:
das prächtig einherziehende Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den feuerspeienden Berg, das Erdbe­ben, welches Länder verschüttet, halte ich nicht für größer als obige Erscheinungen, ja ich halte sie für kleiner, weil sie nur Wirkungen viel höherer Gesetze sind. Sie kommen auf einzelnen Stellen vor und sind die Ergebnisse einseitiger Ursachen.
Ein ganzes Leben voll Gerechtigkeit, Einfachheit, Bezwingung seiner selbst, Verstandes­mäßigkeit, Wirksamkeit in seinem Kreis, Bewunderung des Schönen, verbunden mit einem heite­ren gelassenen Sterben, halte ich für groß:
mächtige Bewegungen des Gemütes, furchtbar einher­rollenden Zorn, die Begier nach Rache, den entzündeten Geist, der nach Tätigkeit strebt, umreißt, ändert, zerstört und in der Erregung oft das eigene Leben hinwirft, halte ich nicht für größer, son­dern für kleiner, da diese Dinge so gut nur Hervorbringungen einzelner und einseitiger Kräfte sind, wie Stürme, feuerspeiende Berge, Erdbeben.
Das Allgemeine
Das Nahestehende und Auffällige
Wir wollen das sanfte Gesetz zu erblicken suchen, wodurch das menschliche Geschlecht geleitet wird. [...] Darum sieht der Menschenforscher, wohin er seinen Fuß setzt, überall nur dieses Gesetz allein, weil es das einzige Allgemeine, das einzige Erhaltende und nie Endende ist.
Full transcript