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Denkmal für die Märzgefallenen

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by

Alina Niehoff

on 31 October 2013

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Transcript of Denkmal für die Märzgefallenen

Denkmal für die Märzgefallenen
Formale Analyse
Walter Gropius
Denkmal der Märzgefallenen
Es sollte an die Gefallenen des Kapp-Putsches vom März 1920 erinnern.
von Walter Gropius 1921/1922 fertiggestellt; 84 Jahre alt; (Original wurde 1933 zerstört – leicht veränderte Rekonstruktion 1946)
Größe: 860x533cm

Beschreibung:
Steht auf einem Friedhof
90% Winkel am „Fuß“
„Etapen/Flächen : 1. Boden, 2. eine Erhöhung, 3.„Figur“ (fast senkrecht nach oben), 4. Spitze
ungegenständlich, abstrakt
Denkmal
Großplastik
Beton
Interpretation
Es gibt keinen repräsentativen Sinnbezug, da nichts Konkretes darstellt ist (abstrakt). Es wird noch nach einer brauchbaren Interpretation gesucht.
Massigkeit und doch Brüchigkeit, Kontrast von konstruktiven und konsturierten Elementen
Kontrast zu der die Natürlichkeit des Friedhofs: unnatürlicher Tod der Gefallenen
Beton: Langanhaltendes Denkmal für die Ewigkeit
An den Blitz schließen sich die sieben Grabplatten der Opfer an: Blitz soll den lebendigen Geist der Toten darstellen
Expressionistisch geprägt: Gefühle und Ungegenständliches werden ausgedrückt
Ausdruck menschlichen Strebens, Hoffens und Schreckens



Ein Kritiker schrieb: "Dieses Denkmal ist wiederum so ängstlich unpolitisch, dass es als sehr allgemein gehaltenes Symbol der Erhebung, ebenso gut hätte für Kappisten gesetzt werden können."
Geburt
18. März 1883 in Berlin
1903: Architekturstudium an der Technischen Hochschule München
1908: Eintritt in das Büro des Berliner Architekten Peter Behrens
1910: Eröffnung eines eigenen Architekturbüros
1914: Im Ersten Weltkrieg dient Gropius an der Westfront.
1915:Heirat mit Alma Mahler
1919: Gropius gründet das Staatliche Bauhaus in Weimar und wird dessen Direktor.
1923: Nach der Scheidung von seiner Frau heiratet Gropius Ilse Frank.
Ab 1926: Auseinandersetzung mit dem Massenwohnbau
1937: Er zieht nach Cambridge und wird Professor für Architektur an der Graduate School of Design der Harvard University.
1938: Er eröffnet ein eigenes Architekturbüro in Cambridge.
1955-1957: Er realisiert einen Wohnblock im Hansaviertel für die Bauaustellung in West-Berlin.
Ab 1960: Bau der Großsiedlung "Gropiusstadt" in West-Berlin.
5. Juli 1969: Walter Gropius stirbt in Boston.

1920 reichte Walter Gropius seinen „Blitzstrahl“ als „Wahrzeichen des lebendigen Geistes“ als Beitrag zur Ausschreibung des Städtischen Museums Weimar ein.
soll an die Opfer des rechtsradikalen Putsches von 1920 gegen die demokratische Republik Weimar erinnern
1922 wurde das Denkmal von Gropius auf dem Weimarer Hauptfriedhof errichtet.
nach dem 2. Weltkrieg wurde es von Nationalsozialisten zerstört
1946 wurde sie leicht verändert nachgebaut und wieder aufgestellt
Das Denkmal
Material: Beton
Formcharakter: stereometrisch
Oberfläche: hart, glatt
Farbe: monochrom, Eigenfarbe
Licht: Absorption
Plastische Elemente: plastische Linie als Kante, ebene Fläche
Volumen u. Raum: freistehende Großplastik
Statik u. Bewegung: wirkt stabil
Werkstruktur/Komposition: Gesamtgestalt - tektonisch aufgebaut
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