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Livestream fürs Parlament

Livestream aus öffentlichen Sitzungen orientieren sich weltweit erstaunlich wenig an bestehenden Lösungen. Bei einen Open Camp - einer offen Veranstaltung - wurde der Frage nachgegangen was aktuell mögliche wäre.
by

Wieland Kloimstein

on 22 May 2013

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Transcript of Livestream fürs Parlament

Livestream fürs Parlament Öffentlichkeit ist ein wichtiger Grundwert für das Funktionieren einer Demokratie und eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass WählerInnen bei der Wahl eine bewusste Entscheidung treffen können. Das Österreichische Parlament über seine Aufgaben parlament.gv.at http://www.parlament.gv.at/PERK/PARL/WAS/AUFGABEN/index.shtml Einzug der Medien ins Parlament http://en.wikipedia.org/wiki/File:Family_watching_television_1958.jpg 1969 Freie Fernsehberichterstattung wird zugelassen. 1969 wurde die freie Fernsehberichterstattung im Parlament zugelassen. Zuvor stimmten der Redner bzw. dessen Klubobmann ab, was auf Sendung ging. Es kam zu Befürchtungen der Opposition (SPÖ, FPÖ), das Fernsehen würde den Parlamentarismus schaden. Leopold Gratz, am zweiten Tag der freien Fernseh-Berichtersttatung, 22. Mai. 1969 141. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich) [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XI/NRSITZ/NRSITZ_00141/imfname_100911.pdf, Seite 17] 2009 Aufregung um Pressefotografen Immer wieder führte die Präsenz von Fotografen auf der Presseloge zu Aufregungen. So wurde am 29. Mai 2009 einem Fotografen verboten “in die Reihen der Abgeordneten zu Fotografieren”. Mag. Dr. Martin Graf (FPÖ). 3 Nationalratsabgeordnete http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/NRSITZ/NRSITZ_00023/SEITE_1058.html 2010 Abgeordneter Faul zupft/ attackiert ATV-Kameramann Der Abgeordnete Faul (SPÖ) fühlte sich 2010 von den Filmaufnahmen im Parlament derart gestört, dass er die Stufen zur Presseloge erstieg und dort, wie berichtet, einen Fotografen und einen Kameramann des Senders ATV attackiert hat. "Der SPÖ-Abgeordnete Christian Faul soll einen Fotografen und einen Kameramann attackiert haben. Faul will nur "gezupft" haben. Die Journalisten-Gewerkschaft protestiert." http://diepresse.com/home/kultur/medien/589973/AbgeordnetenUebergriff-auf-Journalisten-sorgt-fuer-Empoerung%202011:%20Drehgenehmigung%20f%C3%A4llt 2011 Drehgenehmigung fällt Bis 2011 war für das Filmen eine eigen Drehgenehmigung notwendig. Der Punkt der Hausordnung war allerdings bis dahin so allgemein gehalten, dass sich BerichterstatterInnen einer Willkür ausgesetzt sahen. Hausordnung bis 2011 Kameras überall Der Einzug der Medien ins Parlament brachte einen Kontrollverlust über die Berichterstattung und wurde von Ängste, Diskussionen und Eklats begleitet. Während die Besucher auf den oberen Rängen unter dem aufmerksamen Auge der Sicherheitsleute still zu sitzen haben, ist der “neueste Stand der Technik“ im untersten Geschoss bereits eingezogen. EG: ParlamentarierInnen am nähesten am Geschehen Dem Geschehen am nächsten sind die Parlamentarier selber. Dort wird fotografiert und die Debatte in die Welt hinausgetragen. …beim Wuchteldrucken klassischen Medien: Direktbericht: http://derstandard.at/1322873111932/Parlament-Karlheinz-Kopfs-Sessel-brach-entzwei 1. Stock / Das Fernsehen will in den Plenarsaal Die besten Plätze sind dem ORF Vorbehalten. In den Plenarsaal wollen nun auch die privaten Fernsehanbieter. „Es ist nicht einzusehen, warum der ORF im Plenarsaal sein darf und wir mit der Galerie vorlieb nehmen müssen“ ATV-Sprecherin Alexandra Damms http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/32889_Bilder-und-Toene-fuer-alle.html Blick von der Presseloge auf den ORF Kameramann im Plenarsaal. 2. Stock / Das Volk begehrt zu Berichten Filmen Fotografieren Experiementieren Die BürgerInnen wollen … Durch die Demokratisierung der Medien verschwimmen die Grenzen zwischen den Berichterstattenenden Profis und den BürgerInnen, die nicht nur mehr artig applaudierend auf den obersten Rängen bleiben wollen. Den BürgerInnen ist das Verbreiten Ihrer Nachrichten zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens geworden. Die strikte Genehmigungspflichtig von technischen Geräte ist unverständlich. Die besten Plätze im Hohen Haus Recherche als Bürgerjournalist Um mir ein Bild zu machen, woher die Bilder für die Übertragungen kommen, habe ich mich als Bürgerjournalist bei der Paralmentsdirektion angemeldet. Für die Parlamentsdirektion dürfte es noch ein Präzedenzfall gewesen sein, auch Bürgerjournalisten in den Bereich der "Parlamentsberichterstatter" zu lassen. Danke für den Mut sich für die „Neuen“ zu öffnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus Hi! http://www.wieland.cc "In zwei Tagen zu einer Lösung…" Konzeption Interaktionsdesign Politik Geschichte Heute Recherchevor Ort Das Parlament über sich JournalistInnen Loge ORF In den Reihen der Grünen sind während der leidenschaftlichen Rede der Ministerin Gesten der Erschöpfung und auch der offenen Ablehnung erkennbar. Maria Theresia Fekter (ÖVP), Finanzministerin Blick in die Kamera Stärken und Schwächen der Fotografie Es fällt wohltuend leicht, beim Fotografieren den Blick frei im Saal wählen zu können. Damit ist es möglich die Reaktionen und Nebenhandlungen zu beobachten. Der freie Blick in die Reihen lässt einem sozusagen die “Sendung Hohes Haus” im Eigenverfahren nachstellen. Eine fixe Kamera auf dem Rednerpult würde nur einen schmalen Ausschnitt vom Prozess der demokratischen Willensbildung zeigen.

Gerade in den Momentaufnahmen liegt hingegen die Stärke der Fotografie. Die Stärke: Das Medium Fotografie hat auch seine Schwächen. Tatsächlich landeten in meiner Kamera eher die gestenreichen Momente. Die besonnenen Moment geben dagegen „weniger her“. Schwäche -> Ein Video mit einem Transkript wäre ein gut geeignetes Medium, die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Reden zu ermöglichen. Der verboten Winkel Die Mähr von den geheimen Dokumenten Angeblich gibt es Parlamentarier die geheime Dokumente im öffentlichen Sitzungssaal ausbreiten müssen, um Arbeiten zu können. Ich wurde daher von der Parlamentsdirektion gebeten - um keine Aufregung bei manchen Parlamentarieren zu verursachen - nicht im steilen Winkel nach unten zu Fotografieren. Ich habe daher keine Parlamentarier beim Surfen auf der ORF Wetterseite oder beim heimlichen Jausnen fotografiert. Ich halte es für durchaus verständlich, wenn ein/e ParlamentarierIn nicht alle Sitzungsstunden mit voller Konzentration verfolgt.

Dass die Arbeit von ParlamentarierInnen, in der medialen Öffentlichkeit, vorschnell an diesen Dingen gemessen wird, halte ich für unpassend.

Durch ein Fotografierverbot ist das aber nicht lösbar. Privatsphäre Im Plenarsaal Einen positiven Aspekt hat die Sache auf jeden Fall: Der Wert der Privatsphäre wird erst durch sein Fehlen bemerkt. Ein Trend scheint aktuell unaufhaltbar: alles was technisch möglich ist wird eingesetzt um Bürger systematisch und anlasslos zu Überwachen.

Den Verlust der Privatsphäre im Plenum ist daher nicht nur legitim, sondern auch eine wichtige Erfahrung für die VolksvertreterInnen. Ein Parlamentarier fotografiert ausgiebig mit seinen iPad einen umgefallenen Sessel. https://twitter.com/stefan_petzner/status/144084853531492352 Berichten Der freie Blick Bilder verstärken das Laute Livestream Für ein umfassenderes Bild benötigt es daher möglichst vieler Medienkanäle, die sich ergänzen. Das Parlament ist der öffentlichste Raum der Republik. Wer dort für sich ein Privileg auf Unbeobachtet-Sein einfordert und geheime Unterlagen ausbreitet, stellt sich in Widerspruch zu diesem grundlegenden Aspekt der Öffentlichkeit. Lösung Mockups Enstehung Die Prototypen wurden mit dem Programm Balsamiq erstellt. Aufgrund der Verbreitung dieses günstigen und einfachen Programms war es leicht möglich, spontan zusammenzuarbeiten. In wenigen Stunden wurden viele Gespräche geführt und dann zusammen der Prototyp erstellt.

http://www.barcamp.at/CreateCampWien-ProjektLivestream Mockups Livestream: unzuverlässig Mocks Wesentlich ist es,das Parlamentsprotokoll mit dem Video zu verknüpfen, so das ein Klick auf ein Wort, das Video bei der richtigen Stelle abspielen lässt. Alle Daten dafür existieren bereits, da die Redezeit mitprotokoliert wird. Der bestehende Livestream aus dem Parlament ist nur unzuverlässig verfügbar und basiert (Stand 2011) auf proprietäre Standards. Livestream: mit Verknüpfung von Video und der RednerInnenliste Archiv mit zeitnah verfügbarem Protokoll Da ein Parlamentsprotokoll viele Tage benötigt, bis es - auch vom Redner - abgezeichnet wurde, wäre es sinnvoll die Mittschrift live oder zeitnah für alle sichtbar in einer Vorabversion verfügbar zu machen. Mehr Transparenz beim Protokoll Das Protokoll hat üblicherweise immer wieder Abweichungen zum Videomitschnitt. Es soll den Inhalt der Rede bestmöglich lesbar wieder geben. „Ähs“, „Ähms“ und Versprecher werden daher geändert. Auch dem Redner steht das Recht zu, Textstellen zu beinspruchen.

Diese Abweichungen sollten aber für alle nachvollziehbar sein. „Sind die Stenographen des Bundestags schwerhörig?“ Bei der Rede eines Abgeordneten im deutschen Bundestag kam es zu Diskrepanzen zwischen dem Video und dem Protokoll. Es handelt sich im wesentlichen um einen Satz, der von Teilen der Öffentlichkeit, als freudscher Versprecher interpretierten wurde. Da nicht nachvollziehbar war, wie es zu dieser Diskrepanz gekommen ist, wurden auch kritische Stimmen gegen den Steongraphischen Dienst des Bundestages laut. Ab Minute 5:20 http://dbtg.tv/fvid/1374405 Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) im Deutschen Bundestag (132. Sitzung vom 19.10.2011) Vergleich „vielmehr verfügt das Land über Sicherheitsbehörden, die sehr kontrolliert, sehr sorgfältig, sehr behutsam mit dem sensiblen Instrument der Quellen-TKÜ umgehen. So soll es auch sein.Es wäre schlimm, wenn unser Land von Piraten und Chaoten aus dem Chaos Computer Club regiert würde.


Wir haben Sicherheitsbeamte, die Recht und Gesetz verpflichtet sind.“ Video Protokoll vs. "Gut, dass es mittlerweile Videostreams gibt, so dass man Realitätsverzerrungen besser dokumentieren kann." Vor- und Nachher: Büttenrede von Hans-Peter Uhl:
http://netzpolitik.org/2011/vor-und-nachher-buttenrede-von-hans-peter-uhl/ „Das Land wird von Sicherheitsbehörden geleitet, die sehr behutsam mit dem sensiblen Instrument der Quellen-TKÜ umgeht, und so soll es auch sein.

Es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten aus dem Computerclub.

Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind.“ Beispiele schneller recherechieren Besonders schnell geklärt hätte werden können, wie der Abgeordnete Gerhard Köfer sich tatsächlich bei der Abstimmung zum Euro-Rettungsschirm ESM verhalten hat. Der Parlamentarier hatte zunächst behauptet, dass er seine Zustimmung dafür nicht gegeben hat.

Über Tage blieben alle Medien bei der Version von Köfers "Protestaktion". Mit einen Videoarchiv, hätte sich jede Bürgerinn und jeder Bürger rasch und einfach selber davon ein Bild machen können, wie der Hergang bei der Abstimmung war. Journalistische Qualität in Österreich: Ja/Nein…oder doch Enthaltung: http://reimon.net/2012/08/20/journalistische-qualitat-in-osterreich-janein-oder-doch-enthaltung/ Mehr dazu: …Video BürgerjournalistInnen drängen in den Pressebereich inhaltliche Auseinandersetzung Leopold Gratz, am zweiten Tag der freien Fernseh-Berichtersttatung, 22. Mai. 1969 Viele Medienkanäle …statt gar nichts Fazit http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1280948/StronachUeberlaeufer-Koefer-hat-doch-fuer-ESM-gestimmt …Video netzpolitik.org: zeitnahe Nachvollziehbarkeit Die Erstellung des offiziellen Protokolls dauert mehrere Wochen. Zusammen-
fassung Technologisch:
kein "Nebenbei-Projekt" aber auch keine "Rocket Science" Demokratiepolitisch: wertvoll Es ist eine gesellschaftliche- und politische Frage ob für das Parlament und für alle Orte – an denen eine demokratische Willensbildung stattfindet (Gemeinde, Landtag, Ausschüsse… – mehr Transparenz hergestellt werden soll. Benutzerschnittstelle: kein Neuland Wollen wir mehr Transparenz und Teilhabe? Wieland Kloimstein http://wieland.cc Über das
Projekt http://www.barcamp.at/CreateCampWien-ProjektLivestream Wieland Kloimstein Fotografie Präsentation Bei der Parlamentsdirektion /

Mag. Rudolf Gollia / Leiter des Dienstes L4 – Information und Öffentlichkeit 9. November 2011 Design einer Open Data Webapplikation für Livestreaming aus Parlament / Landtag / Gemeinden. Wireframing am Create Camp Wien. Research als Bürgerjournalist zum Thema "Medien und ihr Platz im Parlament WARUM Weil wir im 21. Jahrhundert neue Möglichkeiten haben, die wir auch gebrauchen sollten. Weil durch möglichst umfassende Teilhabe an demokratischen Prozessen deren Legitmiation steigt. Durch die Livestream-Übertragung könnte die Qualität des politischen Diskurses gesteigert werden. Gesetze betreffen uns alle. Und so sollten wir auch wissen, wie sie zustande kommen. = mehr Transparenz
= mehr Teilhabe Danke! http://www.barcamp.at/CreateCampWien-ProjektLivestream http://www.parlamentsredakteure.at/?p=49 Prammer: Keine Behinderung der Medien im Parlament Präsidentin zur Kritik der Vereinigung der ParlamentsredakteurInnen http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090623_OTS0253/prammer-keine-behinderung-der-medien-im-parlament-praesidentin-zur-kritik-der-vereinigung-der-parlamentsredakteurinnen […] Andererseits müssten sich auch die Medienvertreter an die
vereinbarten Regeln halten, so Prammer. Es gebe seitens der Abgeordneten immer wieder Beschwerden, dass diese nicht der Fall sei. Politik Gesellschaft Geschichte Technik Projekt-Timeline Gespräche über… … 1/2 Tag: • Schnell-Recherche über den aktuellen Status
- Parlament
- Private Anbieter
- Innovative Beispiele aus
anderen Bereichen
• Anforderungen an den Livestream
• Anregung zu Realisierung 1/2 Tag: 1 Tag: • erste Mockups Entwerfen
• Usability Review
• Feedbacks 9. Oktober 2011 8. Oktober 2011 8. Oktober 2011 Ein Raum, WLAN, ein kleines Buffet … und interessierte Menschen, die gemeinsam an einem Wochenende ein oder mehrere Projekte umsetzen. Weitere Recherche vor Ort 06. Dezember 2011 8. und 9. Oktober 2011 Als Bürgerjournalist Status Medienübertragung Kein Video-Archiv Die schriftliche Protokolle sind erst nach mehreren Wochen verfügbar Ein Livestream aus dem Parlament wichtig ist: Überarbeitung der Mocks Neues Feature: Transparenz bei der Protokollerstellung Anschließend http://www.barcamp.at/index.php?title=CreateCampWien-ProjektLivestream Designprozess Die Open-Data-App muss besonders viele gesellschaftliche und politische Aspekte miteinbeziehen. Eine Benutzerfreundliche Gestaltung macht noch kein gutes Produkt. - Analyse des Nutzungskontextes
- Definition der Anforderungen
- Konzeption und Entwurf/Prototyping
- Evaluation Daher kein ISO 13407 Prozess Wäre mit diesem Gestaltungsprozess im Zeitalter der Kutschen das Auto erfunden worden? "Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme" Prototyp als Keimzelle für die
weitere Entwicklung und dem
"Projektmarketing" https://twitter.com/intuio/status/330354290352861187
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