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Deflationspolitik Brünings

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by

Fynn Schluroff

on 30 November 2016

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Transcript of Deflationspolitik Brünings

Wer war Heinrich Brüning

Heinrich Aloysius Maria Elisabeth Brüning war ein deutscher Politiker der Zentrumspartei und vom 30. März 1930 bis zum 30. Mai 1932 Reichskanzler.
Als gleichzeitig die Reichswehrführung mit Kurt von Schleicher und Paul von Hindenburg einen konservativen Nachfolger für den sozialdemokratischen Reichskanzler Hermann Müller suchten, fiel die Wahl deshalb schnell auf Brüning. Im gegensatzt zu Hindenburg arbeitete Brüning ehrlich auf einen Kompromiss zwischen SPD und Deutscher Volkspartei hin.
Deflationspolitik brünings

Was Bedeuted Deflationspolitik ?
Brünings Poltitische Karriere
Deflationspolitik Brünings

Brüning hat über sein persönliches Leben nie viel gesprochen. Dennoch vermutet Hans Luther, der eng mit ihm zusammenarbeitete, als er selbst die Position des Reichsbankpräsidenten bekleidete, die Fronterlebnisse hätten ihn seine beruflichen Ziele ändern lassen. Anstatt der akademischen Karriere strebte er nun nach Kriegsende eine politische an. 1919 wurde er Mitarbeiter des katholischen Sozialpolitikers Carl Sonnenschein und half entlassenen Soldaten in Studium und Beruf.
Brüning zum Reichskanzler
Die Deflationspolitik war bezeichnend für die Wirtschaftspolitik von Heinrich Brüning während der Weltwirtschaftskrise. Er war der erste Reichskanzler eines Präsidialkabinetts in der Weimarer Republik. Diese Politik war gekennzeichnet durch eine strikte Haushaltssanierung und staatlich verordnete Lohn- und Preissenkungen. Dies verschärfte die bereits durch die Weltwirtschaftskrise ausgelöste Deflation erheblich. Das Ziel war eine Gesundschrumpfung der deutschen Wirtschaft, durch die niedrigeren Preise sollten deutsche Produkte auf dem Weltmarkt attraktiv und der Export angekurbelt werden. Ob die Deflationspolitik auch dem Ziel diente, Deutschlands Reparationsverpflichtungen zu beseitigen, ist in der Forschung umstritten.
Die Deflationspolitik war bezeichnend für die Wirtschaftspolitik von Heinrich Brüning während der Weltwirtschaftskrise. Er war der erste Reichskanzler eines Präsidialkabinetts in der Weimarer Republik. Diese Politik war gekennzeichnet durch eine strikte Haushaltssanierung und staatlich verordnete Lohn- und Preissenkungen. Dies verschärfte die bereits durch die Weltwirtschaftskrise ausgelöste Deflation erheblich. Das Ziel war eine Gesundschrumpfung der deutschen Wirtschaft, durch die niedrigeren Preise (Innere Abwertung) sollten deutsche Produkte auf dem Weltmarkt attraktiv und der Export angekurbelt werden. Ob die Deflationspolitik auch dem Ziel diente, Deutschlands Reparationsverpflichtungen zu beseitigen, ist in der Forschung umstritten.
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