Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Bauhaus_Vorkurs

No description
by

Sandra Greithanner

on 3 April 2015

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Bauhaus_Vorkurs

IMUK V, Sandra Greithanner, Kathrin Dirr, Melanie Schönbauer, Larissa Monteiro da Costa EINFLUSS VORLEHRE STUDIUM HFG ULM EINLEITUNG - Dauerte ein halbes Jahr - Umfasste die Breite der Hauptlehre - Keinerlei Bindung an Stilbewegung

- Beobachtung & Darstellung - Erkenntnis der idealen Identität von Form & Inhalt Die Lehrer Johannes Itten
1919-1922 Laszlo Moholy-Nagy
1923-1928 Josef Albers
1923-1933 Wassily Kandinsky
1923-1933 Paul Klee
1921-1931 Johannes Itten
1919-1923 am Bauhaus Laszlo Moholy-Nagy
1923-1928 am Bauhaus Josef Albers
1923-1933 am Bauhaus Paul Klee
1921-1931 am Bauhaus Emigration vieler Bauhauslehrer in die USA setzte den Einfluss des Bauhauses auf internationaler Ebene fort gewann für Design & Architektur der USA große Bedeutung Architekten wie Walter Gropius oder Ludwig Mies van der Rohe errichten international Bauwerke, die bis heute als Inbegriff der modernen Architektur gelten Trotz Kritik können sich die gestalterischen Prinzipien durchsetzen und beeinflussen bis in die Gegenwart Architekten, Designer und Künstler Laszlo Moholy-Nagy gründete 1937 in Chicago das "New Bauhaus", orientiert sich an dem ganzheitlichen Prinzip des Bauhauses, legt aber mehr Wert auf die Fotografie Wichtigste Nachfolgeinstitution wird die 1955 von Max Bill in Ulm gegründete Hochschule für Gestaltung 1. Der Vorkurs
2. Die Werkstätten
3. Die Baulehre - Ungewöhnliche Auffassungen über Kreativität
- Unkonventionelle Lehrmethoden
- Konzentrations-, Atem- und Rhythmusübungen zu Beginn der Stunde
Drei Bereiche:
- Erarbeiten von Kontrasten
- Material- & Naturstudien
- "Studien alter Meister" - Neuer Ansatz in der Kunstpädagogik
- Itten vermittelte Grundgesetze der Farb- und Formenlehre, der
Komposition und der Gestaltung - War als Künstler und auch als Pädagoge Autodidakt
- Unterschied sich dadurch, dass er einen gesellschaftsbezogenen Standpunkt einnahm
- Erziehung musste auf die "primitivsten Erlebnisquellen" zurückgreifen : Tastsinn 1. Tasttafeln:
- Materialien anordnen
- Empfindungswerte durch 'Tastdiagramme' festlegen

2. Unterscheidung von Komposition und Konstruktion:
- Konstruktionen, bei denen Änderungen die vorgesehene Kräfteverteilung
zunichtemachen würden

3. Dreidimensionale Studien:
- Raumerfahrung herausbilden
- Gleichgewichtsstudien: Objekte konstruieren, die sich optisch und real in Balance befinden Lehrte die Material- und Werklehre

Grundsatz:
- Selbständigkeit des Studierenden
- 'Finden' und 'Erfinden' anregen - Spezifische Qualitäten des Materials "entdecken"
- Werkstoffe sollten so bearbeitet werden, dass keine Abfälle entstehen

1.Monat: Bearbeitung von Glas
2.Monat: Bearbeitung von Papier
3.Monat: Kombination aus 2 Materialien
4.Monat: Freie Wahl der Grundstoffe Wassily Kandinsky
1923-1933 im Bauhaus - Ab 1928 leitete er mit Paul Klee die freie Malklasse "Analytisches Zeichnen"
- Von Studenten arrangierte Aufbauten auf Kompositionsprinzipien befragt
- Haupt- & Nebenspannung
- Bildbeherrschende Elemente
- In Strichzeichnungen notiert

"Primäre künstlerische Gestaltung"
- Umfasst auch Ansätze zu einer Designtheorie
- Grundlagen eines Bildaufbaues
- Funktionen von Zentrum & Rändern
- Eigenschaften von Linien, Flächen und Körpern





"Farbunterricht"
- Zuordnung der drei Grundfarben zu den Grundformen
- Aufbau der verschiedenen Farbsysteme
- Wies auf farbpsychologische Probleme hin
- Eigenschaften der Nichtfarben schwarz und weiß

"Künstlerische Gestaltung“
- Untersuchung der Beziehungen zwischen Kunst, Architektur und Technik - Ziel : Umgang mit formalen Mitteln erklären
- Er forderte bildnerische Harmonie, einen Ausgleich von Bewegung und
Gegenbewegung
- Das Phänomen der Bewegung illustrierte er an Kreis und Pendel, an Spirale und Pfeil




Klees Farbenlehre : Regenbogen
- 6 Farben werden im Kreis aufeinander bezogen
- Aus der Kreisform abgeleitetes Farbdreieck mit den Grundfarben
- Durch Nichtfarben Schwarz und Weiß zum 'Elementarstern' erweitert





Weberei :
-Schwergewicht auf der Entwicklung von Mustern durch Vermehrung von Elementen
- Systematik der Flächenteilung
- Entstehung mehrerer Zentren
- Studien zur rhythmischen Anordnung der Musterelemente
- Erweiterte Farbenlehre

„ Diese Hochschule entspricht einem Bedürfnis, jungen Menschen dazu zu verhelfen, dass sie auf die bestmöglichste Weise jene Dinge zu entwickeln in der Lage sind, die im täglichen Leben benützt werden. Also alle jene Gestaltungen von der Kaffeetasse bis zur Wohnsiedlung“ - Max Bill








Ausbildungskonzept:
- Technische sowie künstlerische Fähigkeiten und Kenntnisse verbinden mit dem Bewusstsein
gesellschaftspolitischer Verantwortung und Bildung
- Fachrichtungen: Information, Visuelle Gestaltung, Produktgestaltung, Industrialisiertes Bauen STUDIUM UND GRUNDLEHRE AN DER HFG ULM
Grundlehre entsprach dem Vorkurs des Bauhauses:
- Aufgabe: Vermittlung von allgemein gültigen Gestaltungsgesetzen
- Ziel: individuelle Fähigkeiten der Studierenden zu entwickeln
- Abteilungen : Produktgestaltung, Visuelle Kommunikation, Bauen, Information oder Film „Es entsteht das Ulmer Modell: ein auf Technik und Wissenschaft abgestütztes Modell des Designs, der Designer nicht mehr als übergeordneter Künstler, sondern gleichwertiger Partner im Entscheidungsprozess der industriellen Produktion.“ - Otl Aicher BAUHAUS formschön schnörkellos praktisch Walter Gropius 1. April 1919 „Das Bauhaus erstrebt (…) die Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen – Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk – zu einer neuen Baukunst als deren unablösliche Bestandteile (…) .“ Kunst und Technik "Bauhaus Pädagogik" - Vorbild für die Moderne 1. Der Vorkurs - "Sinnesschulung"
- Form- und Materialunterricht
- Dauer: 1/2 Jahr
- Elementare Prinzipien der Gestaltung
- Tragfähige Arbeitsbasis
- Obligatorisches Probesemester 2. Die Werkstätten
- Bsp.: Weberei, Tischlerei etc..
- Herzstück der Ausbildung
- Duales Ausbildungsprinzip
- Verbindung handwerklicher und
gestalterischer Grundlagen mit der Praxis
- Angebot nichtkünstlerischer Fächer 3. Die Baulehre
- Arbeit auf dem Probierplatz
- Lösen von handwerklichen und formalen Problemen
- Zugang zum Entwurfsatelier und allen Werkstätten 1953-1956
- Max Bill leitet die HfG als Weiterführung des Bauhauses
- Studium ist gestalterisch orientiert
- Setzt den Designer als Genie in den Vordergrund
- Jüngere Dozenten wollten Lehrinhalte öffnen
- Gestaltung und Wissenschaft enger verbinden 1958
- Max Bill tritt zurück
- Grundlehre soll auf wissenschaftlicher Grundlage basieren
- Fächer wie Semiotik, Methodologie & Mathematik
- Teamarbeit wird gefördert
- Forschung & Lehre erweitert durch praktische Entwicklungsarbeit Licht- Raum - Modulator von
Laszlo Moholy-Nagy 1930 - Vermeidung von Lösungen von Studierenden aufgrund bereits gemachter Erfahrungen
- Graphische Darstellungen von Studienobjekten und ihrer Werkstoffe
- Behandlung optischer Phänomene, besonders optischer Täuschungen Shrine - Josef Albers 1942 Kandinsky, Unbroken Line - 1923 Paul Klee, Feuer am Abend -1929 Vorkurs Itten
Material-Studien von Vincent Weber
1920/21 Hauptgebäude der HfG in Ulm - Entwicklungsgruppen sind eigenständige Designbüros
- Viele entstandene Entwürfe gingen in Produktion
- Industrieaufträge prägten die Hochschule und ihren Ruf GRÜNDUNG
- Am 2. Oktober 1955 eröffnet, bestand bis 1968
- Gilt als die international bedeutendste Design-Hochschule
nach dem Bauhaus
- Insgesamt 644 Studierende
Full transcript